01.07.2004 - 4 Mündlicher Bericht zur Haushaltslage
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Gremium:
- Haupt- und Finanzausschuss
- Datum:
- Do., 01.07.2004
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Ludwig erstattet in
Abwesenheit der Kämmerin den Bericht zur Haushaltslage.
Die
Bezirksregierung Arnsberg habe mit Verfügung vom 16.06.2004 mitgeteilt, dass
das Haushaltsjahr 2004 nicht genehmigungsfähig sei. Diese Verfügung sei den
Mitgliedern des Rates der Stadt Hagen zwischenzeitlich zur Kenntnis gegeben
worden.
Sozial-
und Jugendhilfe
Die
aktuellen Hochrechnungen im Bereich der Sozial- und Jugendhilfe würden zur Zeit
noch keine verbindliche Aussage dahingehend zulassen, dass die im Haushaltsplan
für 2004 vorgesehenen Mittel unter Berücksichtigung der Einnahmesituation
ausreichen werden, um den sozialen Bedarf insgesamt zu finanzieren. Hier sei
die weitere Entwicklung abzuwarten.
Personalkosten
Die
aktuellen Prognosen zum Sammelnachweis A würden auch weiterhin eine
Überschreitung der veranschlagten Mittel von über fünf Mio. Euro ausweisen.
Liquiditätslage
Der
Kassenkreditbedarf steige auch weiterhin kontinuierlich an. Die Grenze von 300
Mio. Euro werde zur Zeit dauerhaft überschritten. Der bisherige Spitzenwert von
rd. 370 Mio. Euro sei am 23.06.2004 erreicht worden. Der rechnerisch
durchschnittliche Kassenkreditbedarf im Haushaltsjahr 2004 liege damit zur Zeit
über 320 Mio. Euro. Am heutigen 01. Juli 2004 liege der aktuelle Wert bei 363,6
Mio. Euro.
Gewerbesteuer
Zur
Entwicklung der Gewerbesteuer bleibe es bei der erfreulichen Nachricht aus dem
Mai. Nach den aktuellen Verarbeitungsläufen und unter Berücksichtigung
avisierter Veranlagungen und Vorauszahlungsanpassungen sowie der reduzierten
Gewerbesteuerumlage erscheine zur Zeit eine Punktlandung möglich. Das aktuelle
Einnahmesoll liege bei 58 Mio. Euro.
Herr
Demnitz
bedauert, dass es zu diesem Punkt, auch vor dem Hintergrund des Gespräches mit
der Bezirksregierung, keine Verwaltungsvorlage gebe. Weiterhin kritisiert er,
dass die Verfügung der Bezirksregierung nicht an die Mitglieder des Haupt- und
Finanzausschusses verschickt worden sei.
Herr
Horn
entgegnet, dass nach seinem Wissen von der Kämmerei Überdrucke der Verfügung
erstellt worden seien.
Herr
Ludwig
bittet um Nachsicht und schlägt vor, die Verfügung mit den Ratsunterlagen
nachzuschicken.
