20.05.2008 - 3 Veränderung des Personalbedarfes der Kindertage...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Sitzung:
-
Sitzung des Personalausschusses
- Gremium:
- Personalausschuss
- Datum:
- Di., 20.05.2008
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Renate Haack
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Voigt beantragt, den
Beschlussvorschlag dahingehend zu ändern, dass die Einstellung überplanmäßig
und für 1 Jahr befristet erfolgt. In der gegenwärtigen Situation gäbe es keine
andere Möglichkeit.
Herr Peters ist der
Ansicht, dass hier ein weiteres Mal das Konnexitätsprinzip verletzt sei, so wie
es der Mentor bereits in seinem Sparpaket ausdrücklich festgestellt habe. Man
habe zwar faktisch kaum andere Möglichkeit als der Vorlage zuzustimmen, sollte
allerdings in zukünftigen Gesprächen sehr deutlich machen, dass ein Teil der
immensen Verschuldung der Stadt durchaus
auch auf diese Tatsache zurückzuführen sei.
Herr Dücker ist der
gleichen Meinung und regt an, eine solche Diskussion in einem anderen Gremium fortzuführen.
Zur Vorlage merkt er an, dass zum Einen aufgrund der demographischen
Entwicklung zukünftig 5 Stellen zum Fortfall vorgesehen seien und regt an,
diese zu streichenden Stellen mit den neu einzurichtenden Stellen in Verbindung
zu bringen. Zum Anderen sei zunächst der Elternwille auszuloten, um eine verbindliche
Anzahl an Stellen einzurichten. Von daher sei die Befristung auf 1 Jahr absolut
gerechtfertigt. Es sollte außerdem eine engere Zusammenarbeit mit den freien
Trägern geprüft werden, um hier eventuell flexibler reagieren zu können. Die
Kosten müssten natürlich weiterhin im Blick gehalten werden. Das Problem der
Personalgewinnung bei befristeten Verträgen sei ebenfalls nicht zu
unterschätzen.
Herr Dr. Bleicher geht auf
das Thema Konnexität ein und berichtet, dass durch die Verlagerung der Aufgaben
der Versorgungs- und Umweltverwaltung zum Jahresbeginn bereits eine Kooperation
mit den Städten Bochum und Dortmund stattgefunden habe und in diesem Rahmen
gemeinsam mit dem Städtetag eine Klageerhebung gegen das Land geprüft werden. Das
KiBiz sollte daher unter den gleichen Gesichtspunkten von den entsprechenden
Fachleuten untersucht werden.
Herr Röspel bittet die Verwaltung, in der Sitzung des HFA die durch das KiBiz zu erwartenden Mehreinnahmen den steigenden Kosten gegenüber zu stellen und einen entsprechenden Finanzplan vorzulegen. Er lässt über den Beschlussvorschlag in der geänderten Fassung abstimmen.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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14,1 kB
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2
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(wie Dokument)
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120,8 kB
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