20.11.2007 - 2 Einwohnerfragestunde

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Wortprotokoll

Herr Reinhold Rüsing, Werdringen 3, äußert sich kritisch zu dem „Projekt Evolutionspark Hagen“. Er fragt nach, warum die Projektleitung und die Verwaltungsspitze es nicht verstehen wollen oder können, dass 95 % der  Grundstückseigentümer und die Mehrzahl der Hagener Bürger den Bau des Evolutionsparkes nicht wünschen. Weiterhin möchte er wissen, ob die Investoren darauf hingewiesen würden, dass ein Großteil  der Bevölkerung einem EVO – Park nicht zustimme.

Herr Rüsing fragt nach wirtschaftlichen Alternativen für die Landwirte.

Er verweist auf den Bebauungsplan Baukey der parallel zu dem Projekt EVO- Park erfolgen sollte.

 

Herr Gerbersmann bezieht sich auf die Fragen von Herrn Rüsing und teilt mit, dass der Evolutionspark eine Vision für Hagen sei die für die Stadt Hagen erhebliche Chancen biete. Mit Hilfe von Investoren sei eine Realisierung eines solchen Parks umsetzbar.  

 

Herr Hauck berichtet über Gespräche, die im Wasserschloss Werdringen stattgefunden haben. Weitere Gespräche mit den betroffenen Landwirten seien jedoch noch nicht geführt worden, da verschiedenen Gutachten noch ausstünden. Nach der politischen Beschlusslage seien solche Gespräche vorgesehen gewesen. Es habe in verschiedenen Gesprächen Anregungen gegeben, die Bebauungspläne EVO - Park und Campingplätze Baukey parallel zu bearbeiten. Da das Verkehrsgutachten noch nicht vorgelegen habe, habe man die Bebauungspläne Baukey erst einmal ruhen lassen.

 

Frau Christine Leuty,  Werdringen 2 fragt nach, ob ein Projekt wie der EVO – Park ohne eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme möglich sei. Ziel und Zweck einer solchen Maßnahme müsten in der Entwicklungssatzung begründet werden. Sie möchte wissen, welches öffentliche Interesse für den geplanten Bereich vorliege.

 

Herr Hauck teilt mit, dass die vorbereitenden Aufgaben für den  Entwicklungsbereich vom Rate der Stadt getragen würden. Die Argumentation sei durch ein Rechtsgutachten bekräftigt, jedoch werde dieses erst im Ergebnis zusammengefasst, wenn die vorbereitenden Untersuchungen dem Rat zur Satzung vorgelegt werden.

 

Frau Leuty möchte weiterhin wissen, ob es seitens der Verwaltungsspitze eine Fürsorgepflicht gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gebe. Sie habe den Eindruck, dass die Projektleitung mit den Planungsmaßnahmen für den EVO - Park   überfordert sei.

 

Herr Gerbersmann  stellt die Äußerungen von Frau Leuty infrage und entgegnet, dass sie ihr persönliches Interesse verfolge. Weiterhin halte er es für unangemessen wenn sie der Projektleitung derartiges unterstellen würde.

 

Herr H. erkundigt sich,  ob es richtig sei, dass ca.

90 % der benötigten Grundstücke sich nicht im Eigentum der Stadt Hagen befinden würden.

   

Herr Gerbersmann weist darauf hin, dass immer wenn durch die Stadt Flächen entwickelt  und geplant würden,  diese sich in der Regel im fremden Eigentum befänden.

 

 

Herr H.  erkundigt sich, ob bekannt sei, dass vom Jahre 2005 bis 2006 der Verkehrsknotenpunkt am Vorhaller Kreisel 10% Personen- und Sachschäden aufweise.

Weiterhin möchte er wissen, ob es richtig sei, dass  der Landesbetrieb Straßen NRW erst nach dem Jahre 2011 die Bundesstraße nach Wetter umwidmen lasse und der Kreisel bis dahin nicht gebaut werden könne.

 

Herr Hauck verweist auf die Ergebnisse der verkehrlichen Machbarkeit die anschließend von dem Gutachter Herrn Anker vorgestellt würden.

 

Herr Schumacher  teilt mit, dass geplant, sei die Bundesstraße in 4 bis 5 Jahren in die Baulast der Stadt zu übertragen. Der Realisierung eines Kreisels würde damit nichts im Wege stehen.

 

Zusammenfassend weist Herr Kohaupt darauf hin, dass für eine  weitere Planung die Umwidmung nicht relevant sei.

 

Herr Pastor Schneider,  Hospitalstraße 13, erkundigt sich über den Stand zum Bau des Kreisels im Bereich der Kreuzung Schwerter Straße und des Boeler Rings.

 

Nach dem Informationsstands von Herrn Kohaupt solle im Anschluss der Fertigstellung  der Baumaßnahme „Boeler Umgehung“ der neue Kreisel errichtet werden.

 

Herr Schumacher betont, dass es Ziel sei die Verkehrssituation an der Lütkenheider Straße im  Knotenbereich der Schwerter Straße /  Boeler Ring zu entzerren. 

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