02.04.2008 - 8 Projekt Seniorenbegleiter
Grunddaten
- TOP:
- Ö 8
- Sitzung:
-
Sitzung des Seniorenbeirates
- Gremium:
- Seniorenbeirat
- Datum:
- Mi., 02.04.2008
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Frau Dohms berichtet von dem ersten Informationsabend am 22. Januar 2008.
Von den 50 eingeladenen Gästen haben sich 27 bereit erklärt, diese Aufgabe zu
übernehmen. Nach den ersten Schulungsabenden seien noch fünf Personen
abgesprungen, so dass jetzt noch aktuell 22 Personen an den Informationen
teilnehmen.
Seitens des Caritasverbandes und der Freiwilligenzentrale wurde Gespräche
mit den einzelnen Teilnehmern durchgeführt; dabei hat sich herausgestellt, dass
die Motivationen für diese Tätigkeit recht unterschiedlich sind. Die Schulungen
finden wöchentlich in unterschiedlichen Einrichtungen statt wie in
Pflegeheimen, Begegnungsstätten, ambulanten Diensten, ambulantes Hospiz und in
der katholischen Bildungsstätte statt. Es wurden Praktika angeboten, wobei sich
die Teilnehmer die Einrichtungen selbst aussuchen konnten. Die Teilnehmer
werden von professionellen Kräften begleitet und unterstützt. Am 22.04.2008
werde der Abschluss der Fortbildung mit einer Teilnahmebescheinigung bestätigt.
Zwischenzeitlich haben sich auch Senioren und Angehörige gemeldet, die eine
Seniorenbegleitung wünschen. Erste Beratungsgespräche haben bereits
stattgefunden; Verschwiegenheitserklärungen wurden von den Seniorenbegleitern
abgegeben. In der Kennenlernphase wird eine Vereinbarung abgeschlossen, für welche
Tätigkeiten der Seniorenbegleiter zuständig sein soll, um eine Überforderung zu
verhindern. Geplant sei, dass der Seniorenbegleiter ein- bis zweimal in der
Woche für ein Angebot zur Verfügung steht. Zur Zeit werde dem Projekt ein großer
Erfolg beigemessen; weitere Schulungsmaßnahmen seien für das nächste Jahr
geplant.
Herr Klein begrüßt, dass das Projekt erfolgreich angelaufen ist und
bittet Frau Dohms um einen Erfahrungsbericht nach dem Ablauf des ersten
Praxisjahres. Herr Ensberg und Herr Klein stellen fest, dass dieses Projekt nur
eine ergänzende Unterstützung zu einer bereits bestehenden Nachbarschaftshilfe
sei. Frau Werkmüller bestätigt, dass sie eine Teilnehmerin dieses Lehrganges,
aber auch gleichzeitig in der Nachbarschaftshilfe tätig sei. Die Schulungen
seien insofern von Bedeutung, als hier auch rechtliche Bewertungen und
Beratungen vorgenommen werden, wie zum Beispiel in Fragen der Haftpflicht und
des Unfallschutzes. Diese Aspekte würden in der Nachbarschaftshilfe häufig nicht
berücksichtigt.
