10.12.2008 - 7 Eingabe von Herrn Dr. Hülsbusch zu möglichen Ba...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7
- Sitzung:
-
Sitzung des Landschaftsbeirates
- Gremium:
- Naturschutzbeirat
- Datum:
- Mi., 10.12.2008
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Der Berichterstatter, Herr Heicappell führt aus, dass das Forstamt in Hagen
eine Gesamtstrecke von etwa 220 km Waldrand mit einer Breite von 30 m
unter Verkehrssicherungsaspekten kontrollieren müsse, was bedeute, dass bei den
erforderlichen 2-jährigen Kontrollgängen 4-6 Fachleute ein halbes Jahr abgestellt werden müsten. Die
aktuelle Rechtssprechung führe zum Handlungszwang, da die Haftung auch den
Arbeiter erreiche. Kritisch eingestufte Bäume, wie im aktuellen Fall, würden,
was seinen Verantwortungsbereich betreffe, sofort beseitigt.
Die Baumfällungen an der Verbandsstraße erfolgten als
Verkehrssicherungsmaßnahme infolge mehrerer schwerer Unfälle im .letzten Jahr.
Der Landesbetrieb Straßenbau sah sich veranlasst, für die Fällarbeiten eine
Vollsperrung zu beantragen. Diese Gelegenheit habe das Forstamt in seinem
Zuständigkeitsbereich genutzt, um ebenfalls Gefahrenbäume entlang der
Verbandstraße entfernen zu können.
Nachfolgend wurde auf drängen von Herrn Dr. Hülsbusch eine Abstimmung vor
den Baumfällmaßnahmen im NSG Lange Bäume mit dem Forstamt abgesprochen.
Des weiteren diskutierte der Beirat über die Folgen der neuen
Rechtssprechung und deren Umsetzung im 30 m Sicherungsstreifen von Wald zur
Bebauung oder entlang von Verkehrswegen.
In der Diskussion wurde nochmals auf die besonders sensiblen
Feuchtgebiete am Fuße des Lennesteilhanges hingewiesen.
