05.11.2008 - 4 Baumfällungen im LB 1.4.2.46 "Wäldchen am Remberg"
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Sitzung:
-
Sitzung des Landschaftsbeirates
- Gremium:
- Naturschutzbeirat
- Datum:
- Mi., 05.11.2008
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Meilwes berichtet von
einem Ortstermin mit Vertretern des städtischen Forstamtes und des städtischen
Umweltamtes am geschützten Landschaftsbestandteil „Wäldchen am
Remberg“. Aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht hat das Forstamt dort
einen erheblichen Anteil von Bäumen gefällt. Über den notwendigen Umfang der
Maßnahme divergieren die Meinungen. Bei dem Wäldchen handelt es sich um einen
Kalkbuchenwald, dessen schützenswerte Krautvegetation auf die Beschattung der
Bäume angewiesen ist. Da der Boden des Wäldchens noch mit Stämmen und Ästen
bedeckt war, konnte das Ausmaß der Maßnahme auf die Vegetation nicht beurteilt
werden. Insofern ist man überein gekommen, gemeinsam im April/Mai 2009 die
Situation zu beurteilen, um dann zu entscheiden, welche Maßnahmen ergriffen
werden müssen. Unter Beteiligung von Herrn Hülsbusch, Herrn Meilwes,
Herrn Dr. Braun, Herrn Thiel, Herrn Hassel und Herrn
Borgmeier wird vor dem Hintergrund, dass der LB sich bereits in der
Vergangenheit mit ähnlichen Fällmaßnahmen, z. B. im NSG „Lange
Bäume“, befassen musste diskutiert, wie zukünftig eine bessere Abstimmung
im Vorfeld der Maßnahmen erfolgen kann. In der Sache allein einen dahingehenden
Beschluss zu fassen wird nicht von allen Mitgliedern als ausreichend angesehen,
so dass man sich in der nächsten Sitzung in Anwesenheit von Herrn Heicappell
abermals mit dem Thema befassen möchte. Grundsätzlich wird die Problematik
erörtert, dass Bebauung, die zu nahe am Wald genehmigt wurde, zu Problemen in
der Benachbarung zwischen Wald und Bebauung, oft auf Kosten des Waldes, führt.
