27.08.2008 - 6 Freizeitrahmenplan Ruhr - Erforderlichkeit eine...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Sitzung:
-
Sitzung des Landschaftsbeirates
- Gremium:
- Naturschutzbeirat
- Datum:
- Mi., 27.08.2008
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Weiß erklärt, dass
ein Freizeitrahmenplan nicht existiere. Es gebe lediglich eine Reihe von
Projektideen. Da für deren Umsetzung keine Mittel zur Verfügung stehen, bestehe
seitens der Verwaltung keine Veranlassung eine UVP durchzuführen. Herr Dr.
Braun ergänzt, dass sein Amt die Notwendigkeit zur Durchführung einer UVP
prüfen müsse, wenn eine konkrete Planung vorliege. Das auf Basis einzelner
Projektskizzen, deren Realisierung aus finanziellen Gründen fraglich ist, keine
Planung aufgestellt würde, ist für ihn nachvollziehbar. Herr Bögemann
spricht sich für die Aufstellung einer Freizeitrahmenplanung unter Beteiligung
des Sportverwaltung und des SFA aus. Zwischen Herrn Meilwes, Herrn
Weiß und Herrn Dr. Braun wird konträr diskutiert, ob die Aufstellung
eines Freizeitrahmenplans mit UVP vor dem Hintergrund der finanziellen
Situation sinnvoll ist. Herr Meilwes kritisiert, dass seitens der
Verwaltung in einer der letzten Sitzungen ein Freizeitrahmenplan vorgestellt
wurde, der jedoch scheinbar seitens der Verwaltung nicht als solcher angesehen
werde.
Herr Hilker und Herr
Thiel weisen auf den artenreichen Brachflächencharakter des
Nassholzlagerfläche hin und sprechen sich dafür aus, dass Lager für weitere Sturmereignisse
vorzuhalten. Ferner könne durch regelmäßige Entbuschung der Fläche ein interessanter
Lebensraum für den Flussregenpfeifer erhalten werden, der nach Ansicht von Herrn
Thiel seitens der ULB abzusperren sei. Unter Beteiligung von Herrn Meilwes
und Herrn Weiß wird kurz erörtert, dass die Planungen zur Erstellung
einer Dirtbikestrecke auf der v. g. Fläche, auf die Privatinitiative einer
einzelnen Person zuzuführen sind.
Herr Meilwes stellt fest,
dass die mehrheitliche Meinung innerhalb des Beirates dahingeht, die
Fläche für ein Nassholzlager als dauerhafte Einrichtung zu reservieren und dann
auch anderen Nutzungsansprüchen vorzuziehen.
