12.08.2008 - 6 Abschlussbericht Teleheimarbeit

Reduzieren

Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Thurau fasst den Inhalt der Vorlage zusammen.

 

Herr Klippert bittet zu erläutern, warum der Personalausschuss nicht in der Beratungsfolge berücksichtigt wurde. Des Weiteren fragt Herr Klippert nach der weiteren Vorgehensweise bzgl. der Teleheimarbeit und nach der Kalkulation von Hardwarepreisen, insbesondere bei der Beschaffung von Laptops.

 

Herr Dr. Bleicher weist hinsichtlich der Beratungsbeteiligung des Personalausschusses auf die Änderung der Gemeindeordnung und die Zuständigkeiten des Haupt- und Finanzausschusses hin.

 

Herr Klippert beantragt, dass der Abschlussbericht Teleheimarbeit dem Personalausschuss zur Beratung vorgelegt wird.

 

Herr Stroschein führt aus, dass die Ergebnisse der Projektphase als sehr bescheiden zu verzeichnen sind. Da aus dem Abschlußbericht lediglich Nutzeffekte bei der Motivation der Mitarbeiter und Flexibilität der Tätigkeit erreicht werden, jedoch wirtschaftliche Effekte für die Stadt Hagen eher gering ausfallen, stellt Herr Stroschein eine Weiterführung der Teleheimarbeit in Frage. Darüber hinaus bestätigt Herr Stroschein die Frage nach der weiteren Vorgehensweise.

 

 

Herr Reinke schließt sich den Aussagen der Herren Klippert und Stroschein an.  Weiter führt Herr Reinke aus, dass aus seiner Sicht keine weiteren Fragen zur Technik bestehen. Vielmehr stellt sich die Frage nach möglichen Einsparungen aus dem Einsatz von Teleheimarbeit. Herr Reinke stellt fest, dass die hierzu erforderliche Diskussion nicht in die Zuständigkeit des  Betriebsausschusses HABIT fällt, sondern durch den Personalausschuss zu behandeln ist.

 

Herr Silbersiepe bittet um Aufschlüsselung der Mehrkosten. Des Weiteren bittet Herr Silbersiepe zu erläutern, wie die Effizienz eines Teleheimarbeiters gemessen wird.

 

Herr Thurau führt die Gründe zum  Projekt auf und geht auf einzelne Verfahrensbereiche ein, die im Zuge der Teleheimarbeit genutzt werden können Hierbei erläutet Herr Thurau im Einzelnen die Rahmenbedingungen der Anbindung und geht detailliert auf  die Beschaffungskosten  ein.  Herr Thurau stellt dar, dass Einsparungen seines Erachtens nach nur dann möglich sind, wenn weiträumig hochpreisige Büroflächen frei gezogen werden können. Der aus dem Projekt resultierende Nutzen liegt insbesondere für HABIT und die Verwaltung darin, dass mit dem technischen Equipment nun auch außerhalb von Dienstzeiten auf Störungsfälle und Besonderheiten reagiert werden kann und das weitere Bereiche wie z.B. die Kindertagesstätten edv-technisch angebunden werden konnten. Abschließend ergänzt Herr Thurau, dass eine Effizienzprüfung der Teleheimarbeit den jeweiligen Führungskräften obliegt.

 

Auf die erneute Frage von Herrn Silbersiepe nach den Mehrkosten, stellt Herr Thurau die Bestandteile der Mehrkosten unter Berücksichtigung der Sicherheitsanforderungen eines städtischen Teleheimarbeitsplatzes dar.

 

Herr Klippert bittet nicht nur die Kosten zu beachten, sondern auch die gesellschaftspolitischen Ziele bei einer Entscheidung einzubeziehen.

 

Die Aussage von Herrn Klippert hinsichtlich der gesellschaftspolitischen Ziele wird grundsätzlich von Herrn Voigt bestätigt. Herr Voigt mahnt jedoch, bedingt durch die finanzielle Situation der Stadt Hagen, den Vorrang der Kostenminimierung an. Weiter bittet Herr Voigt, die Frage zur Kontrolle der Teleheimarbeiter zu beantworten.

 

Herr Banski führt aus, dass die Zulassung von Mitarbeitern zur Teleheimarbeit die Genehmigung  des Vorgesetzten benötigt. Nur in Einzelbereichen kann derzeit eine Kontrolle im Sinne der Stückzahlproduktion, z.B. bei der Erstellung von Beitragsbescheiden, erfolgen. Möglicherweise werden zukünftig Kontrollmechanismen über Zielvereinbarungen einsetzbar. Weiter führt Herr Banski aus, dass neue Arbeitsmethoden in der Verwaltung nur dann integriert werden können, wenn man die Möglichkeiten hierfür schafft. Herr Dr. Bleicher ergänzt, dass unter anderem für die Realisierung der Sparpakete des Mentors das Angebot der Desk-Sharing-Modelle erforderlich ist und damit möglicherweise langfristig die Option besteht, die Verwaltung auf zwei Kernstandorte zurückzuführen.

 

Herr Reinke bittet aus dem Beschlussvorschlag das Wort „langfristig“ zu streichen.

 

Herr Grzeschista fasst die Diskussion zusammen.

 

Der Betriebsausschuss HABIT beschließt einvernehmlich, die Vorlage 0225/2008 dem Personalausschuss zur Beratung weiterzuleiten und bittet hierzu die entsprechende Beratung und Entscheidung durch den Haupt- und Finanzausschuss herbeizuführen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Reduzieren

Abstimmungsergebnis:

X

 Einstimmig beschlossen

 

 Mit Mehrheit beschlossen

 

 Einstimmig abgelehnt

 

 Mit Mehrheit abgelehnt

 

 Abgelehnt bei Stimmengleichheit

 

 Ohne Beschlussfassung

 

 Zur Kenntnis genommen

 

      

 

Dafür:

      

Dagegen:

      

Enthaltungen:

      

 

Reduzieren

Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: https://allris.hagen.de/publicto020?SILFDNR=1141&TOLFDNR=69715&selfaction=print