11.12.2008 - 6 Sachstandsbericht Sanierung der Heinrich-Heine-...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Sitzung:
-
Sitzung des Umweltausschusses
- Gremium:
- Umweltausschuss
- Datum:
- Do., 11.12.2008
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:10
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- FB69 - Umweltamt
- Bearbeitung:
- Elfi Paech
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Krüger erläutert das GfS-Gutachten und kann zu dem von der Schule
beauftragten Gutachten von Herrn Dr. Bleyer noch nicht Stellung nehmen. Herr
Erlmann weist darauf hin, dass ein neues Gutachten vorliege. Für Frau
Priester-Büdenbender muss es Gründe geben, weshalb die Geruchsbelästigung noch
vorhanden und nicht behoben worden sei. Aus diesem Grunde schlage sie vor, dass
der Umweltausschuss sich am 5.1. vom ungelüfteten Zustand ein Bild vor Ort
mache. Frau Kuschel-Eisermann bestätigt aus eigener Ansicht die
Geruchsbelästigung. Herr Dr. Bleicher bezieht sich auf das GfS-Gutachten,
wonach Entwarnung zu geben sei. Die Schule selbst habe einen Gutachter, Herrn
Dr. Bleyer, beauftragt; dieses Gutachten werde in der nächsten Schadstoff-AG
besprochen. Im Januar werden Kontrollmessungen durchgeführt, die Diskussion
werde intern und mit der Schule besprochen und im Umweltausschuss darüber
berichtet. Herr Breddermann möchte die 3. Messung abwarten, um die Entwicklung
beurteilen zu können und stellt die Frage, nach einem möglichen zu frühzeitigen
Bezug der Schule. Für Herrn Flack geht es um Kinder in der Entwicklung, darüber
hinaus sei haftbar, wer die Werkstoffe verbaut habe. Herr Warmeling spricht das
Ergebnis der Untersuchung des Bodenbelages an, der ggf. auszutauschen sei. Ein
Toxikologe müsse zu der Problematik gehört werden. Herr Pieper unterstützt den
Austausch des Bodens, wenn Personen subjektiv betroffen seien. Herr Erlmann
weist darauf hin, dass für Schulbereiche empfohlene und zertifizierte
Materialien eingebaut worden seien. Frau Priester-Büdenbender bringt kein
Verständnis mehr auf, dass trotz höchster Standards Probleme bestehen und der
Unterricht in Mänteln und Jacken abgehalten werde und fordert die Beiziehung
eines Toxikologen. Herr Dr. Bleicher weist darauf hin, dass keine Gewährleistungsansprüche
geltend gemacht werden können, Kosten seien nicht vorhersehbar. Frau
Kuschel-Eisermann fragt nach dem Krankheitsstand und schlägt vor, die nächste
Sitzung in der Schule abzuhalten. Frau Kafohl (Schulleiterin) berichtet, der
Krankenstand sei nicht besser geworden, 29 von 32 Erwachsenen haben
Beschwerden.
Herr Warmeling stellt den Antrag, einen Toxikologen zu befragen. Herr Dr.
Bleicher bittet nochmals, die Entscheidung aus der Schadstoff-AG oder dem
Verwaltungsvorstand abzuwarten. Wenn sich die Notwendigkeit ergebe, müsse ein
Toxikologe hinzugezogen werden. Frau Priester-Büdenbender betont, für die
Gesundheit der Kinder sei jeder verantwortlich und beantragt, am 5.1. einen
Ortstermin durchzuführen und einen Gutachter hinzuzuziehen. Frau Neuhaus
spricht Gewährleistungspflichten und einen Austausch des Bodens an, sofern ein
schadstoffhaltiger Baustoff bestätigt werde. Eine weitere Diskussion um die
Messmethodik schließt sich an.
Herr Erlmann schlägt vor, einen
Ortstermin eine Woche nach der Messung durchzuführen.
Anlagen zur Vorlage
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25,4 kB
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