06.11.2008 - 4 Sachstandsbericht Sanierung der Heinrich-Heine-...

Beschluss:
vertagt
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Wortprotokoll

Herr Dr. Bleicher erläutert, in der AG Schadstoff seien verschiedene Probleme diskutiert und  aufgrund des Gutachtens von Herrn Dr. Kieper entschieden worden, dass keine besonderen Maßnahmen vorzunehmen seien.

Herr Dr. Kieper erläutert die zeitlichen Abläufe der Untersuchungen aufgrund der Geruchsbelästigungen im naturwissenschaftlichen Bereich der Schule. Die Werte seien direkt nach der Renovierung jedoch im eher positiven Bereich. Aufgrund auffälliger Styrolwerte sei eine intensive Lüftung im Sommer empfohlen worden. Die Styrolwerte seien immer im Bereich der Vorsorge angesiedelt, weder PCB- noch Formaldehydwerte seien festgestellt worden. Herr Böhm vertritt die Auffassung, dass die Werte im absoluten Vorsorgebereich liegen und außer einer regelmäßigen Lüftung kein weiterer Handlungsbedarf bestehe. Auf die Frage von Herrn Erlmann, ob die Nutzung der Schule derzeit gefährlich sei, antwortet Frau Dr. Sommer, die geschilderten gesundheitlichen Probleme können nicht zugeordnet werden, zumal die Werte sich nicht von Messwerten in Privathaushalten abheben.  Frau Rachor-Ebbinghaus führt aus, die verarbeiteten Materialien seien für alle Gewerke wie vergeben eingesetzt worden. Frau Priester-Büdenbender sieht grundsätzlich eine positivere Einschätzung als im Werksausschuss GWH,  hinterfragt jedoch die im Sekretariatsbereich auftretenden erheblichen Probleme. Herr Dr. Kieper erläutert, das Sekretariat sei anders ausgestattet, leicht erhöhte Werte könnten möglicherweise durch Mobiliar oder Boden verursacht sein. Auf die Frage von Frau Kuschel-Eisermann erläutert Frau Dr. Sommer, die dargestellten gesundheitlichen Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Schwindel und Nierenschmerzen könne sie sich nicht erklären, ggf. könne ein toxikologisch geschulter Fachmann eher eine Bewertung durchführen. Frau Priester-Büdenbender  erklärt daraufhin, sie erwarte, aus Gründen der Gesundheitsprävention,  einen Toxikologen anzufordern. Herr Dr. Kieper betont nochmals, man bewege sich im Bereich einer  hygienischen Betrachtung, im Sekretariat liegen die Bereiche über den Geruchsschwellen. Herr Warmeling hinterfragt Messbedingungen, Kontrollmessungen, den Sammelparameter VOC und Erkenntnisse der Wirkung von Styrol. Frau Dr. Sommer erläutert, in den hier gemessenen Werten seien keine Wirkungen bekannt. Herr Dr. Kieper erklärt die Messbedingungen. Frau Rachor-Ebbinghaus erläutert aufgrund des von Frau Kuschel-Eisermann angesprochenen Vergleiches zur Wesselbachschule, dass ein Vergleich nicht gezogen werden könne und  erklärt ausführlich die vom Hausmeister täglich durchzuführenden Lüftungen. Frau Dr. Sommer und Herr Dr. Kieper halten einen Einsatz eines Toxikologen nicht für sinnvoll und erforderlich. Daraufhin stellt Herr Erlmann dem Gremium die Frage, ob diese Antwort ausreichend sei. Frau Dr. Sommer bietet an, mit jedem Einzelfall zu sprechen. Frau Rachor-Ebbinghaus führt aus, die Schulleitung sei vertreten, alle Betroffenen seien stetig eingebunden worden. Herr  Dr. Kieper vertritt die Ansicht, mit einer weiteren Messung eher 4 Wochen warten zu wollen, um Veränderungen festzustellen. Herr Erlmann bittet die Verwaltung, die Probleme auch im Sekretariatsbereich weiter nachzuhalten und Ergebnisse dem Ausschuss vorzulegen. Herr Dr. Bleicher bekräftigt, dass unmittelbar gehandelt werde, sofern Verschlechterungen auftreten, um Gesundheitsprobleme auszuschließen.

Eine Vertreterin der Schulleitung erhält die Gelegenheit, den Mitgliedern des Umweltausschusses die Problematik und Beschwerden zu schildern und bittet, aufgrund der trotz ständiger Lüftung zunehmenden Beschwerden, eine Kernbohrung und toxische Untersuchungen durchzuführen.

Herr Erlmann schlägt vor, dem Schulverwaltungsamt zu empfehlen, einen Toxikologen einzuschalten und zu beauftragen. Frau Rachor-Ebbinghaus muss sich dazu mit dem Hausherrenamt kurzschließen. Auf Bitte von Herrn Erlmann nimmt Frau Rachor-Ebbinghaus direkt Kontakt zu Herrn Dr. Schmidt auf und  teilt mit, Herr Dr. Schmidt stimme einer Kernbohrung zu, Herr Dr. Kieper werde die Analyse vornehmen, die Ergebnisse werden  in den nächsten Sitzungen des UWA und des Schulausschusses vorgestellt.

Gegen diese Vorgehensweise bestehen keine Bedenken.

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Abstimmungsergebnis:

x

 Ohne Beschlussfassung

 

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Anlagen zur Vorlage

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