28.02.2008 - 4 Vorschlag der FDP-Fraktionhier: Einsatz von Moo...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Sitzung:
-
Sitzung des Umweltausschusses
- Gremium:
- Umweltausschuss
- Datum:
- Do., 28.02.2008
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:10
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- OB/A Amt des Oberbürgermeisters
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Prof. Dr. Frahm referiert zum Thema Feinstaubreduktion durch
Moosmatten (Powerpoint-Vortrag sh. Allrissystem).
Herr Prof. Dr. Frahm sieht die Erfolge abhängig von den Einzelstandorten
und ist von positiven Jahresbilanzen überzeugt, aufgrund kostspieliger
notwendiger Meßinstrumente seien keine Untersuchungsergebnisse vorzuweisen.
Herr Warmeling vertritt die Meinung, Ursachenforschung sei wichtig. Ohne die
Möglichkeit der Nachweisbarkeit der Wirkung sollte kein Versuch durchgeführt
werden. Für Herrn Flack ist vor einer Investition die Effektivität zu prüfen.
Herr Pieper vertritt die Ansicht, dass eine Ursachenbekämpfung in den nächsten
zehn Jahren nicht wirksam werde, hier könne an den Auswirkungen gearbeitet
werden. Es müsse versucht werden, aus Bundes- und Landesprogrammen finanzielle Förderungen
zu erhalten. Herr Prof. Dr. Frahm erläutert, die betroffene Strecke sei
problematisch, letztendlich können nur auf dem Mittelstreifen auf einer Länge
von ca. 150 m Moosmatten mit einem Kostenvolumen von etwa 7.500 € ausgelegt
werden. Frau Priester-Büdenbender ist von dem Projekt nicht überzeugt, regt an,
zukünftig mit Testergebnissen wieder auf die Stadt Hagen zu zukommen. Die Stadt
Hagen könne - ohne finanzielle Verpflichtungen einzugehen - Flächen zur
Verfügung stellen. Frau Kuschel-Eisermann bewertet die Maßnahme positiv und
regt an, die Firma Colbond zu einer Kostenbeteiligung zu bewegen. Herr Zillner
verweist auf eine zum Bereich Weststraße erstellte Kostenaufstellung zu
Unterhaltungsarbeiten, die bei einer Bepflanzung deutlich teurer sein werden.
Herr Prof. Dr. Ullrich möchte eine Testsituation nur mit entsprechender begleitender Untersuchung
durchführen. Herr Dr. Bleicher schlägt vor, die Firma kurzfristig zu bitten ein
Angebot zu unterbreiten und parallel dazu notwendige Kosten für eine
Messstation zu ermitteln. Ergebnisse seien in der nächsten Runde zusammen mit
dem Thema Luftreinhaltung in die Beratung einzubringen.
Gegen dieses Vorgehen bestehen keine Bedenken.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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10,2 MB
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