04.03.2008 - 20 Ausbau Brockhauser Straße- mündl. Bericht -
Grunddaten
- TOP:
- Ö 20
- Gremium:
- Stadtentwicklungsausschuss
- Datum:
- Di., 04.03.2008
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Hans-Martin Schaefer
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Frau Suda erinnert an die in der letzten Sitzung
beratene Vorlage zu Ausbaustandards im Straßenbau und an die Aussage der
Verwaltung, es würde nur nach Standards ausgebaut. Sie frage sich nun, ob sich
die Stadt derartige“Luxusausbauten“ noch leisten könne. Im
Zusammenhang mit dem Ausbau der Brockhauser Straße am Wasserschloss Werdringen
habe sie gehört, dass dort 35 neue Bäume, mit 35 neuen Gestellen und 35 neuen
gepflanzten Beeten errichtet worden seien. Dies sei wohl jetzt Standard. Um
jede Ersparnis würde gekämpft und hier würde das Geld herausgeschmissen. Sie
möchte wissen, was diese Maßnahme gekostet habe. Sie erinnert auch daran, dass
alte Beschlüsse nach bestimmten Zeitabläufen erneut vorgelegt werden sollten.
Herr Grothe sagt, dass genau dies hier gemacht
worden sei. Die ursprüngliche Planung sei geändert worden und in 2006 von
diesem Ausschuss und der Bezirksvertretung Nord neu reduziert beschlossen
worden. Hier sei kein Luxus, sondern Minimum beschlossen worden, u. a. ohne
Bürgersteig und ohne Hochbord. Die jetzt gepflanzten Bäume seien Ausgleich für
den Straßenbau.
Herr Hegerding stellt gegenüberstellend die
ursprüngliche und die beschlossene reduzierte Planung aus dem Jahre 2006 vor. Er gibt zu
bedenken, dass gerade der Kulturbereich in dieser Stadt den Ausbau dieser
Straße zum Wasserschloss gefordert habe, um insbesondere Busse bis dorthin
fahren zu lassen. Auch Wohnwagen zu den Campingplätzen seien zu
berücksichtigen. Letztendlich sei mit den zur Verfügung stehenden 750.000
€ in etwa das Doppelte des ursprünglichen Straßenausbaus verwirklicht worden.
Für Frau Suda geht es darum, dass auch im
Straßenbau gespart werden müsse. Dies habe sie leider bisher nicht feststellen
können und dies erwarte sie in Zukunft.
Herr Grothe hält den spartanischen Ausbau hier
für durchaus gelungen.
Auch Herr Ludwig spricht
sich in dieser Hinsicht aus. Hier könne man sehen, dass sich die Verwaltung
über das Sparen Gedanken gemacht habe.
