04.03.2008 - 3 Machbarkeitsanalyse zur Ansiedlung eines Factor...

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Auf die Frage von Herrn Marscheider, ob ein Gespräch mit der Landesregierung bereits stattgefunden habe, antwortet Herr Grothe, dass dies nicht der Fall sei.

 

Herr Meier hält die vorliegende Machbarkeitsanalyse für etwas positiver als das Gutachten zum Regionalen Einzelhandelskonzept, welches noch abschließend  hier beraten werden müsse. Er verweist auf die Aussage des Besitzers eines hochwertigen Hagener Textilgeschäftes, der keine Bedenken gegen ein FOC in Hagen habe. Hier gebe es durchaus unterschiedliche Meinungen in der Hagener Innenstadt.

 

Gegen einen Beschluss, wie von der Bezirksvertretung Haspe vorgeschlagen, habe er keine Bedenken. Er setze auf das Einvernehmen mit den umliegenden Gemeinden, da er ein Zielabweichungsverfahren für kaum möglich halte. Evtl. gebe es auch die Möglichkeit eines gemeinsamen Gewerbegebietes auf der Stadtgrenze zwischen Hagen und Gevelsberg.

 

Herr Dr. Ramrath plädiert dafür, nochmals alle Chancen auszuloten, um zu einem Ziel zu kommen. Daher solle die Nutzung der Gewerbebrache Brandt, abgesehen von einem FOC, in jedem Falle möglich gemacht werden. Es müsse im Umkreis mit solchen Kommunen gesprochen werden, die ähnliche Projekte wie in Hagen verwirklichen wollten. Hierbei sei besonderes Augenmerk auf diejenigen zu richten, die auch die Hagener Zustimmung benötigten.

 

Herr Grothe gibt zu bedenken, dass ein Konsens mit Nachbarkommunen z. B. neben Dortmund einen kompletten Kreis wie Ennepe-Ruhr-  oder Märkischen Kreis voraussetze. Dies bedeute auch, dass für die beteiligten Städte ein gemeinsames Einzelhandelskonzept erstellt werden müsse, wofür viel zusätzliche Zeit investiert werden müsse. Er sehe nur zwei Möglichkeiten zur Verwirklichung des FOC, zum einen das Zielabweichungsverfahren oder zum anderen die Ausweisung des  Bereiches Westerbauer als regional bedeutsamer Standort.

 

Auf die Frage von Herrn Oberste-Berghaus nach Gesprächen mit der Stadt Gevelsberg, erklärt Herr Grothe, dass diese schon häufig in letzter Zeit stattgefunden hätten.    

 

Auf Nachfrage von Herrn Ludwig berichtet Herr Grothe, dass versuchte Terminabsprachen in Düsseldorf zwischen Ministerien hin und her geschoben würden.

 

Herr Asbeck stellt fest, dass gegen die Beschlussempfehlung der Bezirksvertretung Haspe keine Bedenken bestehen.  

 

 

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Beschluss:

Der Stadtentwicklungsausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt folgenden Beschluss zu fassen:

  1. Die Machbarkeitsanalyse zur Ansiedlung eines Factory-Outlet-Centers in Hagen-Westerbauer wird zur Kenntnis genommen.
  2. Die Verwaltung wird beauftragt mit der Landesregierung zu sprechen, damit die Einleitung eines  Zielabweichungsverfahrens zur Realisierung des Planvorhabens auf dem Brandt-Gelände Erfolg hat.
  3. Die Verwaltung wird beauftragt, eine Akzeptanz bei den umliegenden Gemeinden herzustellen.
  4. Der Rat der Stadt fordert den Oberbürgermeister auf, die Realisierung eines FOC in Hagen-Westerbauer zur Chefsache zu machen. 

 

 

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Abstimmungsergebnis:

x

 Einstimmig beschlossen

 

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Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: https://allris.hagen.de/publicto020?SILFDNR=1115&TOLFDNR=65015&selfaction=print