04.03.2008 - 3 Machbarkeitsanalyse zur Ansiedlung eines Factor...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Gremium:
- Stadtentwicklungsausschuss
- Datum:
- Di., 04.03.2008
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Dorothee Jacobs
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Auf die Frage von Herrn Marscheider, ob ein
Gespräch mit der Landesregierung bereits stattgefunden habe, antwortet Herr
Grothe, dass dies nicht der Fall sei.
Herr Meier hält die vorliegende
Machbarkeitsanalyse für etwas positiver als das Gutachten zum Regionalen
Einzelhandelskonzept, welches noch abschließend
hier beraten werden müsse. Er verweist auf die Aussage des Besitzers
eines hochwertigen Hagener Textilgeschäftes, der keine Bedenken gegen ein FOC
in Hagen habe. Hier gebe es durchaus unterschiedliche Meinungen in der Hagener
Innenstadt.
Gegen einen Beschluss, wie von der
Bezirksvertretung Haspe vorgeschlagen, habe er keine Bedenken. Er setze auf das
Einvernehmen mit den umliegenden Gemeinden, da er ein Zielabweichungsverfahren
für kaum möglich halte. Evtl. gebe es auch die Möglichkeit eines gemeinsamen
Gewerbegebietes auf der Stadtgrenze zwischen Hagen und Gevelsberg.
Herr Dr. Ramrath plädiert dafür, nochmals alle
Chancen auszuloten, um zu einem Ziel zu kommen. Daher solle die Nutzung der
Gewerbebrache Brandt, abgesehen von einem FOC, in jedem Falle möglich gemacht
werden. Es müsse im Umkreis mit solchen Kommunen gesprochen werden, die
ähnliche Projekte wie in Hagen verwirklichen wollten. Hierbei sei besonderes
Augenmerk auf diejenigen zu richten, die auch die Hagener Zustimmung
benötigten.
Herr Grothe gibt zu bedenken, dass ein Konsens
mit Nachbarkommunen z. B. neben Dortmund einen kompletten Kreis wie
Ennepe-Ruhr- oder Märkischen Kreis
voraussetze. Dies bedeute auch, dass für die beteiligten Städte ein gemeinsames
Einzelhandelskonzept erstellt werden müsse, wofür viel zusätzliche Zeit
investiert werden müsse. Er sehe nur zwei Möglichkeiten zur Verwirklichung des
FOC, zum einen das Zielabweichungsverfahren oder zum anderen die Ausweisung
des Bereiches Westerbauer als regional
bedeutsamer Standort.
Auf die Frage von Herrn Oberste-Berghaus nach
Gesprächen mit der Stadt Gevelsberg, erklärt Herr Grothe, dass diese schon
häufig in letzter Zeit stattgefunden hätten.
Auf Nachfrage von Herrn Ludwig berichtet Herr
Grothe, dass versuchte Terminabsprachen in Düsseldorf zwischen Ministerien hin
und her geschoben würden.
Herr Asbeck stellt fest, dass gegen die
Beschlussempfehlung der Bezirksvertretung Haspe keine Bedenken bestehen.
Beschluss:
Der Stadtentwicklungsausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt folgenden
Beschluss zu fassen:
- Die Machbarkeitsanalyse zur Ansiedlung eines Factory-Outlet-Centers in Hagen-Westerbauer wird zur Kenntnis genommen.
- Die Verwaltung wird beauftragt mit der Landesregierung zu sprechen, damit die Einleitung eines Zielabweichungsverfahrens zur Realisierung des Planvorhabens auf dem Brandt-Gelände Erfolg hat.
- Die Verwaltung wird beauftragt, eine Akzeptanz bei den umliegenden Gemeinden herzustellen.
- Der Rat der Stadt fordert den Oberbürgermeister auf, die Realisierung eines FOC in Hagen-Westerbauer zur Chefsache zu machen.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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3,5 MB
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