06.02.2008 - 2 Fortschreibung des "Regionalen Einzelhandelskon...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2
- Gremium:
- Stadtentwicklungsausschuss
- Datum:
- Mi., 06.02.2008
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- vertagt
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Asbeck begrüßt Herrn Lehnerdt, der dem
Ausschuss das Regionale Einzelhandelskonzept vorstellen werde. Er erinnert an
die Verwaltungsvorlage aus dem letzten Jahr, über die dann in der nächsten
Sitzung mit etwaigen Änderungsanträgen entschieden würde.
Beginnend mit dem Hinweis, dass dies Regionale
Einzelhandelskonzept für das östliche Ruhrgebiet und angrenzende Bereiche ein
Gemeinschaftsprojekt der beteiligten Kommunen sei, erläutert Herr Lehnerdt die
verschiedenen Gründe, die zu der Fortschreibung geführt hätten. Dies seien u.a.
gewesen der demografische Wandel, Änderung der rechtlichen Rahmenbedingungen,
Marktentwicklung und die Koordination kommunaler Konzepte, da viele Städte in
NW eigene Einzelhandelskonzepte
aufgelegt hätten. Er gibt weiterhin Einblicke in die Einzelhandelssituation
in der Region, Angebotsstruktur und -
entwicklung, Umsätze und Zentralität, aktuelle Planvorhaben mit großflächigem
Einzelhandel sowie die Abstimmung von Planvorhaben auf regionaler Ebene. Z. B. sei
für das Factory-Outlet-Center in Westerbauer die Möglichkeit des Regionalen
Konsenses gegeben und die Chance hierum zu werben. Allerdings rechne er hier
mit geringen Realisierungschancen.
Auf Nachfrage von Herrn Romberg erläutert er das
Zielabweichungsverfahren als weitere Möglichkeit der Verwirklichung eines FOC. Da hier die Landesregierung
entscheiden müsse, sehe er auch hier erhebliche Schwierigkeiten.
Herr Meier ruft in Erinnerung, dass auch andere
Projekte wie IKEA in Kamen und Centro in
Oberhausen genehmigt worden seien. Auch in unmittelbarer Nähe in Herdecke sei
ein größerer Einkaufsstandort auf dem Westfalia-Gelände in der Planung. Er
halte wenig davon, ein FOC wegen des auch dort erhältlichen zentrumsschädlichen
Sortimentes in die Innenstadt zu verlegen. Er denke, dass das Land FOC-Standorte
hier und auch in Hagen nicht wolle und lieber die Bürger ins Ausland z.B. nach
Roermond schicke.
Herr Lehnerdt berichtet, dass in Wolfsburg ein
innenstädtisches FOC errichtet worden sei.
Herr Dr. Ramrath spricht von einem gesunden
Standortwettbewerb, der zwischen den Kommunen ausgetragen werden solle. Hier
sollte ein Geben und Nehmen innerhalb der einzelnen Städte stattfinden.
Herr Asbeck kritisiert die für ihn unausgewogene
Behandlung eines FOC in Hagen in dem vorliegenden Gutachten.
Die Frage von Herrn Marscheider, ob kurz- bis
mittelfristig ein FOC in Hagen nicht möglich sei, bejaht Herr Lehnerdt.
Lt. Herrn Grothe soll versucht werden, die
Möglichkeit eines Zielabweichungsverfahrens mit der Landesregierung auszuloten.
Er verweist in diesem Zusammenhang auf die auch in diesem Ausschuss zu
beratende Vorlage.
Herr Asbeck schließt die Beratung in dieser
Angelegenheit mit dem Hinweis, dass in irgendeiner Form der regionale Konsens
für ein FOC in Hagen erreicht werden müsse, ansonsten sich sicherlich eine
andere Kommune später über ein dort befindliches FOC freuen werde.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
|
1
|
(wie Dokument)
|
644,8 kB
|
