02.09.2008 - 4 Kunstrasenplatz am Höing

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Tenne befürwortet im Grunde offene Anlagen, diese seien aber mit Begleiterscheinungen verbunden. Zum Schutz des Platzes hätte eine Umzäunung bereits bei den Planungen zum Kunstrasen angesprochen werden müssen.

Im Namen der SPD-Fraktion stellt Herr Tenne nachträglich den Antrag, dass zusätzlich eine Zaunanlage zum Schutz der Platzanlage errichtet wird. Bei einem offenen Platz ohne Platzwarte kann die Sicherheit des Platzes nicht gewährleistet werden, so Herr Tenne weiter.

 

Im Namen der CDU-Fraktion bittet Frau Neuhaus die Verwaltung um eine Kostendarstellung für eine Zaunanlage. Das für den Kunstrasen investierte Kapital soll gesichert werden, so Frau Neuhaus weiter.

Ebenfalls seien die Lichtanlage und das Geländer des Platzes nicht mehr auf dem neuesten Stand bzw. instabil. Auch hierzu bittet Frau Neuhaus um Stellungnahme.

 

Der Schutz des Platzes sei wichtig, so Herr Dr. Fischer. Der Weg entlang des Platzes wird von Schülern des Theodor-Heuss-Gymnasiums und von Spaziergängern (ggflls. mit Hunden) genutzt. Schon eine weggeworfene Zigarette kann Schaden am Platz anrichten. Desweiteren stellt Herr Dr. Fischer fest, dass für die Zuschauer anstatt von Stehstufen nur noch ein Hang zur Verfügung steht, dies sei insbesondere bei Regen nicht zumutbar. Außerdem spricht Herr Dr. Fischer die nicht mehr befestigte Treppe zu den Umkleiden  sowie das bereits erwähnte nicht stabile Geländer an.

 

Zu der Beleuchtungsanlage erläutert Herr Wischnewski, dass diese modernisiert wird. Die Kosten hierfür liegen im Budgetrahmen. Die Einzäunung ist im Budget nicht eingeplant. Die Errichtung von Stehstufen hätte im Interesse des Hauptnutzers SSV Hagen gelegen, aber den finanziellen Rahmen gesprengt.

In diesem Zusammenhang spricht Herr Wischnewski die beispielhafte und verlässliche Unterstützung des SSV Hagen an. Dieser hat in Eigenregie die Errichtung eines Ballfangzaunes und neuer Spielerkabinen auf dem Höing beauftragt und wird diese auch selber bezahlen.

 

Herr Tenne  stimmt den vorherigen Ausführungen zu. Auch Herr Tenne hält Stehstufen für die Besucher für erforderlich. Es entsteht ein Platz mit hoher Qualität, dort könne man nicht von den Besuchern verlangen, am Hang zu stehen. Auch die Besucherkapazität würde sich ohne Stehstufen verringern.

 

Durch das erstellt Gutachten wurde ein Kostenrahmen abgesteckt, so Herr Heckrodt. Innerhalb des Kostenrahmens kann u. a. noch ein Blitzschutz realisiert werden. Eine Außenumzäunung würde allerdings zusätzliche Kosten i. H. v. ca. 35.000,- € bringen.

Zur jetzigen Trainingsbeleuchtung erläutert Herr Heckrodt, dass diese nicht ausreichend ist. Durch Reinigung und Einsetzen neuer Birnen wird diese aber auf den neusten Stand gebracht, da eine neue Anlage wesentlich teurer wäre. Die instabilen Geländer werden ebenfalls im Kostenrahmen erneuert, so Herr Heckrodt weiter. Eine neue Tribüne überschreitet jedoch den Rahmen.

 

Herr Dr. Fischer möchte von Herrn Heckrodt wissen, welche zusätzlichen Kosten anfallen, um den Platz optimal auszustatten.

Insgesamt wäre mit zusätzlichen Kosten von 70.000,- € zu rechnen. Folgendermaßen aufgeteilt: 35.000,- € für die Umzäunung, 15.000,- € für Stehstufen und 15.000,- € für zwei Treppenaufgänge, so Herr Heckrodt weiter.

 

Herr Dr. Fischer verweist auf die Sportpauschale, aus der die zusätzlichen Kosten übernommen werden könnten.

 

Der Ausschuss hätte vor Erstellung des Gutachtens genauer über die zusätzlich erforderlichen Arbeiten am Platz informiert werden sollen, so Herr Tenne.

 

Frau Neuhaus stellt im Namen der CDU-Fraktion den Antrag, die zusätzlichen Mittel aus der Sportpauschale bereitzustellen, um einen Optimum für den Platz zu erreichen.

 

Es bestehen keine Einwände.

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Beschluss:

Die Verwaltung wird beauftragt, am entstehenden Kunstrasenplatz Höing zusätzliche Maßnahmen durchzuführen.

Diese zunächst nicht vorgesehenen, aber erforderlichen Zusatzmaßnahmen umfassen eine Umzäunung zum Schutz des Platzes (ca. 35.000,- €), neue Stehstufen (ca. 20.000,- €) sowie zwei neue Treppenaufgänge (ca. 15.000,- €) für die Zuschauer.

 

Die zusätzlich entstehenden Kosten i. H. v. ca. 70.000,-  € werden aus der Sportpauschale entnommen.

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Abstimmungsergebnis:

X

 Einstimmig beschlossen

 

 Mit Mehrheit beschlossen

 

 Einstimmig abgelehnt

 

 Mit Mehrheit abgelehnt

 

 Abgelehnt bei Stimmengleichheit

 

 Ohne Beschlussfassung

 

 Zur Kenntnis genommen

 

Dafür:

 -15-

Dagegen:

 -

Enthaltungen:

 -

 

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Anlagen zur Vorlage

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