20.08.2008 - 2 Mitteilungen
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2
- Sitzung:
-
Sitzung des Sozialausschusses
- Datum:
- Mi., 20.08.2008
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Steuber weist auf die
drei ausgelegten Tischvorlagen hin.
Es handele sich zum einen um ein Schreiben des Stadtteilforums Altenhagen
zur beabsichtigten Schließung der Erwin-Hegemann-Schule, des weiteren um den
schriftlichen Bericht der Schuldnerberatung des Diakonischen Werkes und um eine
Stellungnahme der Verwaltung zu dem Antrag der Fraktion Bündnis 90/ Die
Weiterhin informiert er darüber, dass zum Thema Barrierefreier Zugang zu
den Ausstellungsräumen des Karl-Ernst-Osthaus Museums ein Gespräch mit dessen
Leiter und dem Leiter des Bauordnungsamtes stattgefunden habe. Es sei um die
Frage gegangen, ob wesentliche Veränderungen des Baukörpers vorgenommen werden
sollten. Immer dann sei es auch um die Frage nach einer Baugenehmigung
gegangen. Dies werde nicht so gesehen. Es gehe nur um kleine Veränderungen, die
am Baukörper des Museums vorgenommen werden müssten, so dass die Baugenehmigung
als rechtens angesehen würde. Anders als
vorher berichtet, gehe es um zwei größere Räume, die von behinderten Menschen
nicht ohne Hilfe erreicht werden könnten. Es stünden Überlegungen im Raum, das
Problem mit der Anschaffung eines Treppenplattformlifters zu lösen. Die
Anschaffung dieses Lifters verursache Kosten in Höhe von 10.000 €. Eine
Finanzierungsmöglichkeit werde derzeit von Seiten der Projektleitung nicht gesehen.
Weiterhin teilt er mit, dass ab 01.07.2008 das
Pflegeweiterentwicklungsgesetz in Kraft sei. Danach solle es flächendeckend in
Deutschland Pflegestützpunkte geben. Es handele sich um ein Reformvorhaben, das
mit Hilfe der Krankenkassen umgesetzt werden solle. Insgesamt sei eine
Finanzierung von 60 Millionen Euro für die Bundesrepublik vorgesehen. Dies
solle nach einem ganz bestimmten Schlüssel auf die Länder verteilt werden.
Voraussetzung für die Einrichtung der Pflegestützpunkte sei eine Kooperation zwischen
den Pflegekassen und den Kommunen. Man habe hier in NRW derzeit die Situation,
dass die Pflegekassen mit dem Städtetag und den Kommunen keine Kooperationsvereinbarungen
abschlössen wollen. Derzeit gebe es Überlegungen, dies selbst in den
Pflegekassen durch Qualifizierung des Personals zu organisieren. Der Städtetag
wolle einen eigenständigen Entwurf organisieren, um in die Diskussion einzusteigen.
Herr Stüwe berichtet zum
Thema „Übergangsheim Voerder Straße“, dass die Umwidmung der
Fördergelder erfolgt sei. Dies sei umgewidmet worden auf ein anderes Übergangsheim.
Dies habe zur Folge, dass nun in der künftigen Nutzung oder Vermarktung dieses
Objektes mehr da sei. Die HGW habe dies als ersten Schritt zur Auflösung des
Mietvertrages begrüßt. Sie habe allerdings darauf hingewiesen, dass noch
steuerrechtliche Dinge zu prüfen seien.
Zur Verlagerung des städtischen Männerasyls sei der derzeitige Stand,
dass derzeit der Standort Plessenstraße geprüft werde.
Herr Haensel ergänzt zum
Thema Pflegestützpunkte, dass es hier ein Konkurrieren gebe bei den
Pflegekassen und dem Städtetag. Es würden unterschiedliche Konzepte entwickelt.
Er bitte, dass man auf eine gemeinsame Lösung hinwirke.
Frau
Herr Mervelskemper regt
an, zu prüfen, ob dieser Betrag nicht aus der Sparkassenspende finanziert
werden könne.
Frau
Herr Haensel erklärt, dass
er das nicht sagen könne, da er nicht wisse, um was für ein Gerät es sich dabei
handele. Es müsse sich schon um eine sinnvolle Lösung handeln.
Frau Machaschek stellt
fest, dass die Lösung rollstuhlgerecht sei. Sie stellt Einvernehmen darüber
fest, dass die Verwaltung den Treppenplattformlifter aus der Sparkassenspende
finanzieren soll.
Anlagen
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