27.05.2008 - 5 NKF-Haushaltsplanentwurf 2008
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Sitzung:
-
Sitzung des Sozialausschusses
- Datum:
- Di., 27.05.2008
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Frau Machatschek begrüßt
Herrn Koch als Vertreter der Kämmerei.
Herr Koch erläutert den
NKF Haushaltsplanentwurf 2008.
Er weist darauf hin, dass als Tischvorlage “Erläuterungen der
wesentlichen Erträge und Aufwendungen“ ausgelegt worden sei. Über diese
Liste ergebe sich ein Wiedererkennungswert zu den “alten“
Haushaltsstellen.
Der Gesetzgeber habe sich vorgestellt, dass mit dem neuen System weniger
über die Zahlen, sondern über Ziele und Kennzahlen gesteuert werde.
Frau Machatschek bittet
Herrn Koch, zum besseren Verständnis in Zusammenhang mit der Tischvorlage die
Zahlen anhand eines Teilplanes zu erläutern.
Herr Koch kommt dieser
Bitte nach.
Herr Rubis erklärt, dass
ihm aufgefallen sei, dass in dem Teilplan 1.31.11 die Personalaufwendungen bis
2011 alle gleich hoch seien. Wie könne das sein?
Herr Koch führt das darauf
zurück, dass man sich ein hohes Konsolidierungsziel bei den Personalkosten
gesteckt habe. Dieses beinhalte Reduzierung von Personalkosten. Deshalb rechne
man seit Jahren bei den aktiv Beschäftigten mit keinen Personalkostensteigerungen.
Herr Halbeisen drückt
seine Ratlosigkeit aus. Er habe sich vorgenommen, sich bei der Abstimmung zu
enthalten. Ihm fehlten die Vergleichsgrößen der Kennzahlen.
Herr Dücker schließt sich
dem an. Er weist darauf hin, dass die Ausschussmitglieder im Jugendhilfeausschuss
einen Ergebnis- und Kontenplan bekommen hätten. Es sei sicher hilfreich
gewesen, diesen auch in der heutigen Sitzung zur Verfügung zu stellen.
Herr Koch schlägt vor,
diesen Plan als Anlage dem Protokoll
beizufügen.
Frau Machatschek weist
darauf hin, dass aber heute in dieser Sache ein Beschluss gefasst werden müsse.
Auch sie erklärt, dass es schwierig sei, das nachzuvollziehen.
Sie könne ihre Vorredner sehr gut verstehen.
Frau Kurte erklärt, dass
sie diesen Plan aus dem Jugendhilfeausschuss dabei habe.
Vielleicht sei es hilfreich, wenn Herr Koch erklärte, was sich hinter den
einzelnen Punkten verberge.
Herr Koch weist darauf
hin, dass man in unterschiedlichen Beratungen verschiedene Hilfsmittel
ausprobiert habe, um zu sehen, was sich am besten eigne.
Er sei gerne bereit, den Ausschussmitgliedern die wesentlichen Punkte
darzustellen, was sich wohinter verberge.
Frau Machatschek greift
den Wunsch von Frau Kurte auf. Man würde gern verstehen, worüber man hier
beschließe.
Herr Koch macht
anschließend einen Einstieg zu den wichtigsten Positionen, die in den einzelnen
Zeilen auftauchen.
Frau Kurte vermisst bei
den Erläuterungen von Herrn Koch den Bezug zu den Zahlen, die den
Sozialausschuss betreffen.
Frau Machatschek schließt
sich dem an und erklärt, dass eine beispielhafte Aufzählung ausreiche.
Herr Koch kommt den Wunsch
des Ausschusses nach.
Frau Kuschel-Eisermann
stellt eine Frage in Zusammenhang mit den Primärkosten, die von Herrn Koch
beantwortet wird.
Frau Kurte möchte wissen,
ob zukünftig die Kennzahlen aufgeführt seien.
Herr Dr. Schmidt
beantwortet die Frage dahingehend, dass man im Bereich des Fachbereiches Jugend
& Soziales auf einen breiten Fundus von Berichten zurückgreifen könne.
Diese hätten aber noch keinen Konnex zum NKF-Haushalt. Zum nächsten Haushalt
werde es diesen Konnex voraussichtlich geben. Die Bewertung der Leistung nur
anhand von Zahlen sei schwierig.
Herr Steuber berichtet,
dass er gerade an einem Seminar für Fachbereichsleiter teilgenommen habe, in
dem es um Zielbildung, Berichtswesen und Kennzahlen gegangen sei. Man befinde
sich ja jetzt im Jahre Null. Die Frage, wie die Ziele und Indikatoren formuliert
würden, müsse noch verwaltungsweit entwickelt und entschieden werden. Es gebe
eine Empfehlung, pro Teilplan nur bis zu drei Ziele zu entwickeln. Man habe
hier deutlich mehr gemacht. Es sei nun Aufgabe, die wesentlichen Schwerpunkte
herauszufiltern und daraus verbindliche Ziele zu entwickeln, die messbar sein
sollten. Dazu werde dann auch das Berichtswesen kommen. Dann werde es auch für
den Ausschuss transparenter in der Zeitachse.
Frau Machatschek stellt
den NKF-Haushaltsplanentwurf zur Abstimmung.
Anlagen
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(wie Dokument)
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85,4 kB
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