26.11.2008 - 5 Programm zum Ausbau des Ganztagsbetriebes und d...

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Herr Kortmann stellt einleitend fest, dass der Trend zur Ganztagsbetreuung gehe und zukünftig mit weiteren Programmen zum Ausbau von Schulen zu rechnen sei. Aus diesem Grund und im Hinblick auf die finanzielle Lage der Stadt Hagen werde jetzt nicht zuviel, sondern nur eine „Keimzelle“ geschaffen, auf die dann aufgebaut werden kann. Auch so muss die Stadt Hagen noch einen Eigenanteil in Millionenhöhe tragen. Die Kosten pro Schule sind der als Anlage II beigefügten und der in der Sitzung ausgelegten, groben Kostenschätzung zu entnehmen. Ferner liegt seitens der Landesregierung noch keine Antwort auf das Schreiben des Kämmerers vor, der angefragt hatte, ob nun das Sparen oder aber die Umsetzung der Landesoffensive Vorrang habe. Da bis Ende November 2008 die kompletten Unterlagen bei der Bezirksregierung zwecks Bewilligung der Fördergelder vorliegen müssen, kann im Schulausschuss nur ein Beschluss unter dem Vorbehalt der abschließenden Ratsentscheidung erfolgen.

 

Frau Neuhaus fragt in diesem Zusammenhang nach dem aktuellen Stand der Schulpauschale und ob alle OGS-Maßnahmen nunmehr abgerechnet seien. Herr Kortmann antwortet, dass diese weitestgehend, aber noch nicht abschließend abgerechnet worden sind. Die Schulpauschale ist indes schon für 2009 beplant und bis zum Jahr 2010 ausgeschöpft. Herr Breddermann geht näher auf die Richtlinien bzgl. des verpflichtenden Nachmittagsunterrichts ein und möchte wissen, ob die geplanten Mensen für die zu erwartenden Essenteilnehmer ausreichend dimensioniert sind. Herr Kortmann antwortet, dass man sich am bisherigen 13-Plus-Programm orientiert habe und längst nicht jedes Kind, das nachmittags Unterricht habe, auch in der Mensa sein Essen einnehmen wird. Gerade bei den älteren Jahrgängen würde die Zahl der Essenteilnehmer stark abnehmen. Ferner wird das Essen in zwei oder drei Schichten eingenommen, so dass nicht alle Schüler/innen gleichzeitig essen würden.

 

Frau Herms unterbricht die Sitzung für zehn Minuten, damit sich die Mitglieder an den im Sitzungsraum von der GWH ausgehängten Grundrissplänen informieren können. Beim Wiedereinstieg in die Tagesordnung führt Frau Herms aus, dass die betroffenen Schulen vor der Sitzung durch die GWH und die Schulverwaltung über die geplanten Mensen informiert worden sind und die Pläne ihrer Schule erhalten haben. Herr Breddermann fragt anhand des Beispiels des Theodor-Heuss-Gymnasiums nach, ob in Zeiten des Sparens nicht auch das vorhandene Schülercafé zum Küchenbereich ausgebaut werden könne, anstatt eine neue Mensa zu schaffen. Frau Bock von der GWH erläutert, dass bei den Küchen für den Ganztagsbetrieb die Essenausgabe strikt von der Spülküche zu trennen ist. Dies sei bei den Cafés nicht gegeben und auch nur mit einem erheblichen Aufwand umzubauen.

 

Herr Kortmann bedauert im Hinblick auf das nahe Fristende bzgl. der einzureichenden Unterlagen die Eile, mit der die Planungen nun dem Ausschuss vorgestellt werden mussten und versichert, dass der Tagesordnungspunkt auch in der nächsten Sitzung weiter behandelt wird. Der Schulausschuss nimmt die von der GWH anhand der im Sitzungsraum ausgehängten Grundrisspläne vorgestellte Ausbauplanung des Ganztagsbetriebes und der pädagogischen Übermittagsbetreuung in der Sekundarstufe I (Ganztagsoffensive des Landes NRW) zur Kenntnis. Die Planung wird in der vorgestellten Form bis zum 30. November 2008 bei der Bezirksregierung Arnsberg zwecks Beantragung der Fördermittel, vorbehaltlich der Genehmigung durch den Rat, eingereicht.   

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Beschluss:

Der Schulausschuss nimmt die von der GWH anhand der im Sitzungsraum ausgehängten Grundrisspläne vorgestellte Ausbauplanung des Ganztagsbetriebes und der pädagogischen Übermittagsbetreuung in der Sekundarstufe I (Ganztagsoffensive des Landes NRW) zur Kenntnis. Die Planung wird in der vorgestellten Form bis zum 30. November 2008 bei der Bezirksregierung Arnsberg zwecks Beantragung der Fördermittel, vorbehaltlich der Genehmigung durch den Rat, eingereicht.    

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Abstimmungsergebnis:

x

 Zur Kenntnis genommen