29.01.2008 - 5 Sachstandsbericht zum Programm "kein Kind ohne ...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Herr Fischer von der evangelischen Jugend und Herr Gebauer von der Caritas berichten von ihren bisherigen Erfahrungen in der täglichen Umsetzung von “Kein Kind ohne Mahlzeit“. Sie führen aus, dass sich die Teilnehmerzahl am Mittagessen (siehe Anlage V) um fast 50 Prozent erhöht hat und alle Kinder, die von ihren Eltern aus am Mittagessen teilnehmen dürfen, gleichberechtigt mit zur Tischgemeinschaft gehören, somit nicht mehr abseits sitzen und nur eine Schnitte Brot essen müssen.

 

Muslimische Kinder nehmen, vor allem kulturell bedingt, nicht am Mittagstisch teil, obwohl das eigentlich verpflichtend ist. Zwangsweise kann eine Teilnahme am Mittagessen jedoch nicht herbeigeführt werden. Bzgl. des Essens führen die Vertreter der OGS-Kooperationspartner aus, dass Speisen ohne Schweinefleisch angeboten und auf eine ausgewogene Ernährung mit Obst und Gemüse geachtet wird. Zur Finanzierung der Maßnahme tragen neben Firmen auch verstärkt die Schulen durch eigene Spendenaktionen bei.

 

Dennoch gibt es Eltern, die den Eigenanteil von 1 Euro nicht aufbringen können. Ein großes Problem stellen die Haushalte dar, die erst nach dem Stichtag von Arbeitslosigkeit betroffen worden sind, da sie nicht unter die Förderung fallen. Hier gibt es noch Nachbesserungsbedarf. Herr Dr. Schmidt sagt zu, sich um finanzielle Mittel zu kümmern, die dann zur Förderung dieser Familien eingesetzt werden. Eine entsprechende Vorlage wird die Verwaltung erarbeiten. An der folgenden Diskussion beteiligen sich Frau Herms, Frau Kuschel-Eisermann, Frau Neuhaus und Herr Breddermann.  

 

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