27.08.2008 - 3 Bericht über die Konzeption des Emil Schumacher...

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Wortprotokoll

Frau Kramps begrüßt herzlich Herrn Dr. Klar und bittet ihn, sich selbst vorzustellen.

 

Herr Dr. Klar ist Kunsthistoriker von Beruf und hat vor 10 Jahren angefangen als solcher im Guggenheim-Museum in New York zu arbeiten. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland hat er über Stil-Geschichte des 19. Jahrhunderts promoviert. Anschließend hat er weiter in Venedig und in Emden gearbeitet. In Emden wurde er das erste Mal mit der Kunst Emil Schumachers vertraut.

Danach arbeitete er noch vier Jahre in London, bevor sich dann im letzten Jahr der Kontakt zu Ulrich Schumacher ergeben habe.

Nach ausgiebiger Recherche sei er dann zu dem Schluss gekommen, dass er in Hagen sehr viel Potential für sich und für seine Arbeit sehe. Er sei dann mit Herrn Schumacher einig geworden und seit Mai fülle er die Stelle als wissenschaftlicher Leiter beim ESM aus.

 

Bezüglich der Konzeption hält Herr Dr. Klar die Verbindung zum Karl Ernst Osthaus-Museum für außerordentlich aussichtsreich. Beide Museen zusammen seien offensichtlich etwas, mit dem die Stadt Hagen zukünftig wuchern könne. Neben der genuinen Museumsarbeit sehe er seine Arbeit auch als Arbeit an etwas, das potentiell für Hagen eine große Leuchtkraft besitzen könne. Emil Schumacher knüpfe auch sehr gut an die lange Tradition von Osthaus an, so dass alles ein sehr rundes Profil habe.

Er plane Zweierlei, einmal wolle man inhaltlich Emil Schumacher zeigen, aber Grundprämisse sei, ein lebhaftes Ausstellungsleben- und Programm zu installieren. So wolle er über größere Ausstellungen, die sich noch entwickeln müssen, Zeitgenossen und Kunstgefährten von Emil Schumacher vorstellen. Hier gebe es eine große Reihe von Künstlern, die in Deutschland noch nie gezeigt wurden, z.B. Vedova oder Pollock. Relativ zeitnah wolle man erreichen, in kleineren Schauen zeitgenössische junge Künstler zu zeigen, die formal in derselben Richtung wie Schumacher arbeiten.

Er hofft auf eine gute Entwicklung, zumal er an der Seite von Herrn Dr. Belgin arbeite, gemeinsam werde man einen Rhythmus finden, der für solche Dinge erforderlich sei.

 

Da keine weiteren Fragen an Herrn Dr. Klar vorliegen, bedankt sich Frau Kramps bei ihm und wünscht ihm alles Gute für seine Arbeit.

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Beschluss:

 

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