28.05.2008 - 2 Vorschlag zur Tagesordnung gem. § 6 (1) GeschO ...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Mi., 28.05.2008
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Frau Kramps gibt Herrn Fritzsche die Gelegenheit,
den vorliegenden Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90 /DIE GRÜNEN zu begründen.
Herr Fritzsche verweist auf die
schriftliche Begründung sowie den Beschlussvorschlag, die dem Antrag zu
entnehmen sind. Seine Fraktion sei der Meinung, dass derart einschneidende
Maßnahmen nicht an den Fachausschüssen vorbei allein vom Rat beschlossen werden
können. Vielmehr müsse eine sachgerechte Vorbereitung der Sparbeschlüsse, die
den Kultur- und Weiterbildungsausschuss betreffen, hier erfolgen.
Dazu bemerkt Herr Hartmann, dieses
Sparpaket sei in seiner Gänze im Verwaltungsvorstand beraten und einstimmig
beschlossen worden, dort sei auch ein Mitglied der Fraktion DIE GRÜNEN dabei
gewesen. Außerdem sei das Sparpaket im Ältestenrat, in der Lenkungsgruppe und
in den Fraktionen diskutiert worden.
Die CDU-Fraktion halte es für nicht geboten,
dieses Sparpaket jetzt in seine Einzelmaßnahmen „aufzudröseln“.
Er gibt zu bedenken, dass alle
Maßnahmen, die jetzt eventuell herausgenommen würden, auch an anderer Stelle
kompensiert werden müssen.
Er schlägt vor, das Sparpaket wie im Sozialausschuss in seiner Gänze zu
beschließen.
Das bedeute hier im KWA also die Ablehnung des Antrags der GRÜNEN.
Herr Jobst gibt die
Meinung der SPD-Fraktion wieder, man sei der Meinung, dass die Entscheidungen
im HFA und im Rat getroffen werden, daher beantrage er hier die Nichtbefassung
und den Übergang zum nächsten Tagesordnungspunkt.
Herr Sondermeyer vertritt
die Meinung, es spreche viel dagegen, das Ganze noch einmal in allen
Ausschüssen einzeln „durchzuhecheln“, letztendlich würden die
Fachleute ja auch dem HFA und dem Rat angehören.
Eines möchte er aber noch anmerken, er halte es für sehr gefährlich, die
Dinge einfach durchzuwinken, weil der VV so beschlossen habe. Es gebe auch sehr
vernünftige Sparvorschläge, und er bittet jeden, über die eine oder andere
Maßnahme noch einmal nachzudenken.
Frau Kramps fragt nun, wer
sich dem Vorschlag von Herrn Jobst, Nichtbefassung und Übergang zur
Tagesordnung, anschließen möchte und lässt darüber abstimmen.
