28.05.2008 - 8 Jahresbericht und Verwendungsnachweis Music Off...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Frau Viehoff berichtet auch zu diesem Punkt, sie habe gehofft, dass Herr Liermann heute anwesend sei, um auf eventuell weitergehende Fragen antworten zu können. Leider sei er aber heute verhindert.

 

Es liege nun erstmalig der Verwendungsnachweis des MOH in der Form vor, die auch von den Kulturzentren seit Jahren praktiziert werde.

 

Sie wolle zu den Inhalten nur ganz kurz sagen, dass dort eine sehr erfolgreiche Arbeit regional und auch überregional geleistet werde. Gerade in der Beratung sei das MOH eine Anlaufstelle, die auch in der Umgebung ihresgleichen suche. Die sehr kleine Einheit sei mit zwei Experten aus der Musikbranche personell hervorragend besetzt.

Jugendliche Musiker finden hier einen Ort, an dem sie gefördert werden, Gleichgesinnte finden und etwas entwickeln können.

Besonders freue man sich, dass das Projekt „popUP“ auf breitere Füße gestellt werde. Es handele sich um einen überregionalen Bandwettbewerb, der vom Kultursekretariat Wuppertal gefördert werde. Bisher seien die Städte Hagen und Bochum die Vorreiter gewesen, nun werden auch noch die Städte Bonn und Münster hinzukommen.

 

Herr Jobst findet es interessant, dass im Verwendungsnachweis auf der Einnahmenseite 30 € erhaltene Spenden aufgelistet wurden.

Er möchte aber wissen, ob es zu der Position „Einnahmen aus Kartenverkauf“ mehr Informationen gebe.

 

Frau Viehoff antwortet, das MOH sei ja räumlich im Kultopia angesiedelt, die Konzertveranstaltungen werden unter Mithilfe des Kultopias durchgeführt. Die eigentliche Aufgabe des MOH liege in erster Linie in der Beratung und der Konzertvermittlungstätigkeit.

 

Frau Kramps fragt, ob die Einnahmen dann im Kultopia auftauchen.

Das wird von Frau Viehoff bestätigt.

 

Frau Suda fragt, ob die Beratung etwas koste und ob man dadurch Einnahmen erziele, was sie persönlich aus dem Spargedanken heraus für ganz angebracht halte. Dies könne ein kleiner Beitrag sein, um eventuellen Kürzungen zuvorzukommen.

 

Frau Viehoff gibt zu bedenken, es handele sich um Schüler, die 15 oder 16 Jahre alt seien. Sie hält es für kontraproduktiv, diesem Klientel  für  Informationen Gebühren abzuverlangen. Dies sei ihre persönliche Ansicht. Sie gibt auch zu bedenken, dass z.B. bei den Hip-Hop-Förderprojekten bis zu 50 % Migranten beteiligt seien, von denen die meisten keine besonderen finanziellen Mittel zur Verfügung haben.

Vielleicht sollten aber die Experten vor Ort dazu noch einmal eine Einschätzung abgeben.

 

Frau Suda zeigt sich erstaunt darüber, dass die Nennung des Wortes „Migrant“ automatisch mit „arm“ in Verbindung gebracht wird. Sie sehe dies nicht so und hält einen kleinen Beitrag für eine Beratung schon für angebracht, dies erhöhe u. a.  auch den Wert einer Beratung bei den Jugendlichen.

 

Herr Schellhorn hält es für problematisch, für eine Beratung Geld zu nehmen, er kann sich aber wohl vorstellen, beispielsweise für eine erfolgreiche Vermittlung einen bestimmten prozentualen Anteil der dann erzielten Gage einer Band zu verlangen.

 

Frau Viehoff ist der Meinung, wenn man nun anfangen wolle, über diese Art von Gebühren zu diskutieren, müsse man auch die Beratungstätigkeit  aller anderen städtischen Ämter mit einbeziehen.

Zudem würden heute in der freien Kultur fast nie mehr Gagen gezahlt, es gebe im besten Fall eine Art Eintrittsbeteiligung.

Wenn man diese Dinge tatsächlich verfolgen wolle, schlägt sie vor, eine Stellungnahme dazu von den beiden Experten des MOH einzuholen.

 

Auch Frau Kramps regt an, eventuell dieses Thema in der nächsten KWA-Sitzung unter Beteiligung eines Vertreters des MOH  noch einmal aufzugreifen und hier zu diskutieren.

 

An dieser Stelle fragt Frau Kramps nach, wie lange der aktuelle Vertrag mit dem MOH noch läuft.

Frau Viehoff antwortet, der Vertrag laufe bis Ende 2010.

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Beschluss:

Der Kultur- und Weiterbildungsausschuss nimmt den Bericht des Music Office Hagen zur Kenntnis.

 

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Abstimmungsergebnis:

x

 Zur Kenntnis genommen

 

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Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: https://allris.hagen.de/publicto020?SILFDNR=1075&TOLFDNR=68103&selfaction=print