28.05.2008 - 5 Vorstellung des VHS-Programms 2008/2009- mdl. B...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Mi., 28.05.2008
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Becker stellt ausführlich die Grundzüge des neuen
VHS-Programms vor. Das gedruckte Programm wird voraussichtlich am 17.06.08
erscheinen.
Er verweist zunächst auf zwei Bereiche, die
sowohl für die VHS als auch für die Stadt Hagen seiner Meinung nach eine große Rolle spielen, dies sind die Komplexe „Schulabschlüsse“
und „Deutsch als Zweitsprache“.
Er berichtet über die Lehrgänge zum
nachträglichen Erwerb der Fachoberschulreife.
Bezüglich der Integrationskurse sei man in
zweierlei Weise im Gespräch, einerseits biete man selbst Integrationskurse an, andererseits sei das Koordinationsbüro
„come in“ in der VHS angesiedelt und aktuell in der Finanzierung
bis Ende des Jahres gesichert. Man hoffe sehr, dass es eine weitere
Unterstützung geben wird, weil man über diese Koordination im sprachlichen
Bereich einen Beitrag zur Integration leisten könne.
Herr Becker kommt nun zu den Dingen, die man im gedruckten
Programm finden wird.
Im Bereich der politischen Bildung habe man
neben den traditionellen Angeboten eine kleine Umgewichtung vorgenommen.
Bezogen auf Studienreisen habe man aufgrund der neuen Vergaberichtlinien einen
zu hohen Aufwand zu betreiben, der in keinem guten Verhältnis zum inhaltlichen
Nutzen stehe. Allerdings gebe es die Arbeitsgemeinschaft Arbeit und Leben, der
man seit langen Jahren verbunden sei und die ganz hervorragende Studienreisen
anbiete. Insofern habe man keine Studienreisen mehr in der eigenen Planung.
Weiterhin berichtet Herr Becker über die
Themen der Bereiche Politische Bildung, Bürgergesellschaft, Kultur und
Gesundheit.
Ein neues Projekt werde im Bereich
„Coaching“ gestartet, hier sei man bisher nicht tätig gewesen. Im
September werde erstmalig die Ausbildung zum Coach angeboten.
Neu sei auch die Zusammenarbeit mit dem
Netzwerk Demenz, das beim Fachbereich Jugend und Soziales angesiedelt sei. Zu
diesem Bereich werde man Fortbildungsveranstaltungen anbieten, in der Hoffnung,
über dieses Bildungsangebot noch mehr Angehörige und Betroffene zu erreichen.
Im Bereich Datenverarbeitung zeichne sich ein
zunehmendes Interesse am kreativen Arbeiten mit dem PC ab. Außerdem gebe es
auch eine wachsende Nachfrage nach dem neuen Betriebssystem VISTA.
Im Studienbereich Fremdsprachen ranke sich bei
der VHS alles um die Thematik der kommunikativen Kompetenzen. Dies bedeute,
dass die Lernenden heute nicht nur den Anspruch haben, die Grammatik zu
erlernen, sondern mit einer Fremdsprache
so vertraut werden wollen, dass sie in der Lage sind, sich auf eine
Kommunikation einzulassen.
Daher biete man im neuen Programm zahlreiche
Konversationskurse an, darunter auch einen Kurs „Business Talk“.
Die
Zertifikats-Lehrgänge können im neuen Programm beibehalten werden.
Insgesamt biete die VHS derzeit Kurse für 18 Sprachen an.
Der Bereich Umwelt und Technik stehe in diesem
Jahr unter der Überschrift „Mein Haus spart“. Es werde ein
umfassendes Informationsbündel zum Thema
Energiesparen geben.
Abschließend möchte er auf das Instrument
„Bildungsscheck“ zu sprechen kommen, mit dem die Landesregierung
erfolgreich versucht hat, das Thema Weiterbildung bestimmten Gruppen
nahezubringen. Diese Beratungen seien insgesamt auch bei der VHS so nachgefragt
worden, dass die Landesregierung noch Mittel nach bewilligt habe.
Beim Thema Landesregierung möchte Herr Becker
noch auf den Bereich Kürzungen eingehen. 2007 seien auf die 20 % Kürzungen, die
man bis 2006 hatte, noch einmal 8 % hinzugekommen. Die Landesregierung habe
zugesagt, dass diese Kürzungen zunächst bis 2010 stabil bleiben sollen. Bezogen
auf den Haushalt 2008 sei dieses Versprechen auch eingehalten worden. Er hoffe,
den Zuschussbedarf, der ja bei 480.000 € liege, in etwa einhalten zu
können.
Frau Kramps bedankt
sich bei Herrn Becker für den Vortrag und lobt das vielfältige Angebot
der VHS.
Sie fragt, wie lange die neue Ausbildung zum
Coach dauere.
Herr Becker antwortet, die Gesamtdauer dieser
berufsbegleitenden Ausbildung betrage ein Jahr.
