02.09.2008 - 2 Mitteilungen

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Wortprotokoll

Herr Steuber nimmt Bezug auf die in der letzten Sitzung behandelte Schöffenliste und berichtet hierzu, dass eine Überprüfung ergeben habe, dass die Auflistung der Namen willkürlich sei und keinen spezifischen Hintergrund habe. Alle benannten Kandidaten seien sowohl für die eine als auch die andere Funktion als Schöffe bzw. Hilfsschöffe vorgesehen. Das Gericht entscheide letztendlich über die Benennung der einzelnen Funktionen.

 

Er weist außerdem auf das übersandte Schreiben bezüglich der Kosten der Sprachstandserhebung hin, mit deren Erstattung danach nicht zu rechnen sei.

 

Heute habe es eine Fachtagung „Kindesschutz und Kindeswohlgefährdung in Schulen und Offenen Ganztagsschulen“ gegeben. Er sei sehr erfreut darüber, dass viele Akteure an dieser Veranstaltung teilgenommen hätten. Es handele sich hierbei um ein sensibles Thema.

 

Zum Schuljahresbeginn habe es eine Reihe von Geld- und Privatspenden gegeben. Stellvertretend für viele andere könne hier die Firma Staples genannt werden, die dem Kinderschutzbund eine Menge von Materialien für Schüler gespendet habe.

 

Die Personalbemessung im allgemeinen sozialen Dienst sei inzwischen abgeschlossen. Bei den vorhandenen Fallzahlen habe die Untersuchung einen Mehrbedarf von 8,5 Stellen ergeben. Die Umsetzung dieses Mehrbedarfs sei ein ganz wichtiger Beitrag, den Überlastungsanzeigen der Mitarbeiter im ASD in den vergangenen zwei Jahren adäquat begegnen zu können. Zum 01. 10. des Jahres wäre die Personalvermehrung umgesetzt.

Von den 8,5 Stellen würden 4 extern und der Rest intern besetzt.

Bis zum gestrigen Tag habe es 201 Fälle von Hinweisen auf mögliche Kindeswohlgefährdung gegeben. Die seinerzeit im Ausschuss abgegebene Prognose, dass es bis zum Jahresende rund 300 Hinweise auf Kindeswohlgefährdung geben werde, sei damit sehr realistisch gewesen. Man begegne diesen Meldungen sehr intensiv. Man habe einen Qualitätsstandard vereinbart, dass am selben Tag der Meldung bei Kindern unter 3 Jahren  noch ein  Hausbesuch mit zwei Mitarbeitern erfolge. In zwei Dritteln der Meldungen  gebe es Folgewirkungen. Das habe natürlich auch finanzielle Konsequenzen. Man habe einen Nachtrag von 3 Millionen Euro  für die Erziehungshilfe gefordert. Man habe eine gute Vereinbarung mit den in Hagen ansässigen Trägern der stationären Erziehungshilfe. Das Erziehungshilfeangebot habe in den letzten Wochen nicht mehr ausgereicht. Man habe daher zusätzliche stationäre Regelgruppen einrichten müssen.

 

Bezüglich der beantragten Betriebserlaubnis der VIKZ-Ausbildungsstätte, für die das Landesjugendamt zuständig sei, gebe es nichts Neues. Es sei eine vierwöchige Ferienfreizeit in der Körnerstraße angemeldet und durchgeführt worden.

 

Herr Goldbach berichtet zum Programm „Soziales Stadt“, dass ein Gespräch zwischen den Beteiligten stattgefunden habe, um über Wege nachzudenken, wie  das Programm der Förderung des Stadtteils Wehringhausen mit Landesmitteln und privaten Drittmitteln ohne kommunale Eigenmittel begonnen werden könne. Das Verfahren setzte eine Sonderregelung voraus, die bis dato noch nie in Anspruch genommen worden sei. Dieser Antrag befinde sich zurzeit in der verwaltungsinternen Abstimmung. Die Förderanträge für 2009 seien auf dem Weg nach Arnsberg.

Herr Fischer berichtet vom ersten Festival „Vielfalt tut gut“, das nach einem Jahr des Förderprogramms am vergangenen Wochenende stattgefunden habe. Im ersten Förderabschnitt seien 23 Projekte bewilligt worden. Ca. 2800 Jugendliche hätten bis jetzt an dem Programm teilgenommen. Es sei ein buntes Fest vor dem Allerwelthaus mit ca. 3500 Gästen gewesen. Es sei eine tolle Zusammenarbeit  des Fachbereiches Jugend & Soziales und den Verbänden gewesen. Morgen gehe es in die nächste Runde.

Ab 19.00 Uhr steige man in die weitere Planung im Allerwelthaus ein. Er weist auf die Plakatreihe zu der Veranstaltung hin, die auch im Internet zu finden ist.

 

Des Weiteren habe er einen Prospekt zu einer Kampagne der evangelischen Landeskirche von Westfalen gegen Kinderarmut ausgelegt. Die Überschrift dieser Kampagne laute: „ Lasst uns nicht hängen!“ Der Jugendhilfeausschuss könne sich zu Eigen machen, dass er dieses Motto umsetze. Es habe zu dem Thema auch eine Kinderresolution gegeben.

 

Frau Burg-Ahrend berichtet von dem ersten Hagener Handyfestival. Seit dem 11. August könnten Jugendliche in Hagen zweiminütige Handyclips produzieren. Zum Thema „Alles aus Liebe„ könnten diese bis November eingereicht werden. Die besten Clips würden auch prämiert.

 

Unter dem Thema „Fit für die Arbeit mit Jugendlichen“ finde ab morgen eine Ausbildungsreihe statt. Wer Interesse an diesem Themenfeld habe, sei herzlich dazu eingeladen.

 

Herr Strüwer lobt die Vielfalt von Veranstaltungen, die in dieser Stadt für Kinder und Jugendliche ins Leben gerufen würden und richtet an dieser Stelle seinen Dank an die Verantwortlichen.    

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