02.09.2008 - 9 Lokales Bündnis für Familien

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Zunächst berichtet Frau Schmitz über die Aktivitäten des Bündnisses für Familien.

 

Unter anderem sei ein Großprojekt in Form der Familienkarte geplant. Das Bündnis wolle das Thema  Familienfreundlichkeit ausbauen und eine Familienkarte in Hagen installieren. Die Karte sei für die Familien und für die Unternehmer kostenlos. 

Man würde sich freuen, wenn der Jugendhilfeausschuss dieses familienfreundliche Projekt unterstützen würde.

 

Herr Strüwer bedankt sich bei Frau Schmitz für ihre Ausführungen. Er bittet Herrn Steuber, die Vorlage zu erläutern.

 

Herr Steuber erläutert die Hintergründe der Vorlage.

Man müsse versuchen, aus dieser vielleicht zunächst schlechten Botschaft gemeinsam das Beste herauszulesen, wie es trotz des Rückzugs der Gemeinde aus diesem Projekt mit vielen gesellschaftlichen Akteuren in dieser Stadt weitergehen könne.

Es handele sich um einen sehr wohlwollenden Kompromiss, den man hier vorschlage.

 

 

Herr Strüwer weist darauf hin, dass man die Möglichkeit habe, bis zum 31.12.08 den organisatorischen Rahmen zu nutzen, um in neue Überlegungen einzusteigen. Man solle auch unter diesem Gesichtspunkt überlegen, ob man einer möglichen Neuakzentuierung einen kleinen finanziellen Startrahmen geben könne. Sein Vorschlag sei deshalb, die Restmittel, die in 2008 nicht verausgabt würden, für eine Weiterführung der Arbeit des Bündnisses nach 2009 zu übertragen.

Dies sei ein Weg, auch über 2008 hinaus ein gewisses Startkapital zu haben.

 

Herr Dücker gibt zu bedenken, dass die Möglichkeit bestünde, dass die eingesparten Mittel vom Kämmerer nicht wieder zur Verfügung gestellt würden.

Er regt an, mit den Firmen, die sich an der Familienkarte beteiligten, ein Kuratorium zu gründen.

 

Herr Goldbach erklärt, dass man die Restmittel für 2009 neu veranschlagen könne, ob sie jedoch dann zur Verfügung stünden, sei nicht sicher. Er würde vorschlagen, die Mittel besser in 2008 zweckgebunden zu verausgaben.

 

Herr Haensel empfindet die Entwicklung insgesamt als eine Niederlage. Den Erwartungsdruck, der mit dem Label „Bündnis für Familien“ verbunden sei, halte er für nicht gerechtfertigt.

 

Herr Strüwer ist anderer Meinung. Es sei Gäbe, bestimmte Themen aufzugreifen, nach einem gewissen Zeitraum jedoch zu äußern, dass es auf diesem hohen Niveau nicht weitergehen könne. Genau das spiele sich in allen Lebensbereichen in vergleichbarer Form wieder. Er wolle nicht den Eindruck einer Niederlage erwecken.

 

Frau Burghardt erklärt, dass sie selbst auch Kuratoriumsmitglied des Bündnisses sei.

Während der letzten Sitzung sei berichtet worden, dass im Lokalen Bündnis für Familien das Bestreben bestehe, dass in eine Vereinsführung umgewandelt würde. Sie persönlich bedaure auch, dass sich die Stadt zurückziehe. Sie könne das aber verstehen.

Das Fazit der Sitzung sei gewesen, dass das Lokale Bündnis für Familien nicht  tot sei, wenn sich die Stadt raus ziehe.

Stellvertretend für alle anderen Mitwirkenden solle an dieser Stelle Frau Schmitz und Frau Walter für ihr Engagement gedankt werden.

 

Herr Strüwer formuliert den zweiten Teil des Beschlussvorschlages und stellt diesen insgesamt zur Abstimmung.

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Beschluss:

 

Die Verwaltung wird beauftragt, wie von ihr vorgeschlagen zu verfahren.

 

Die in 2008 nicht verbrauchten Mittel werden dem Bündnis für Familien im Jahr 2009 zweckgebunden für die weitere Arbeit zur Verfügung gestellt.

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Abstimmungsergebnis:

X

 Einstimmig beschlossen

 

 Mit Mehrheit beschlossen

 

 Einstimmig abgelehnt

 

 Mit Mehrheit abgelehnt

 

 Abgelehnt bei Stimmengleichheit

 

 Ohne Beschlussfassung

 

 Zur Kenntnis genommen

 

      

 

Dafür:

 12

Dagegen:

   0

Enthaltungen:

   2