17.06.2008 - 5 Konsolidierung des städtischen Haushaltes Erste...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Di., 17.06.2008
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Strüwer erläutert die
Hintergründe zu der Vorlage.
Nachdem er das Sparpaket zum ersten Mal gesichtet habe, habe er mit den
Vertretern der Parteien und Vertretern der Jugendverbände Gespräche geführt, ob
diese es für erforderlich hielten, die
Sitzung des Jugendhilfeausschusses vorzuziehen. Da der Jugendbereich nur mit
zwei Positionen vertreten sei, die auch erst für 2010 Auswirkungen hätten, habe
man sich darauf verständigt, den normalen Beratungslauf zwei Tage vor der
Ratssitzung einzuhalten. Vor dem Hintergrund, dass die Stadt Hagen jeden Tag
400.000 € neue Schulden mache, müsse man sich in allen Bereichen gucken,
wie man aus dieser Finanzfalle herauskomme.
Dr. Schmidt erläutert die
beiden Sparmaßnahmen für den Jugendbereich.
Zum einen gehe es um eine Kürzung in Höhe von 30.000 € bei den
Jugendorganisationen im Kontraktbereich von Herrn Goldbach, die ab 2010 wirksam
würde. Im Moment kämpfe man um die Beibehaltung des Kontraktes im
Jugendbereich. Man sei nach interner Diskussion übereingekommen, dass die
Einsparung dieses Betrages möglich sei.
Bei der anderen Maßnahme handele es sich um eine Kürzung nach dem Rasenmäherprinzip
im Bereich der Pauschalansätze in verschiedensten Bereichen. Auch hier habe man
abgewogen und entschieden, dass man das aus Sicht der Verwaltung verantworten
könne.
Herr Strüwer berichtet von
einem Gespräch mit Herrn Professor Bajohr zusammen mit Frau Klos-Eckermann, in
dem man die Position des Jugendhilfeausschusses deutlich gemacht habe. Man habe
aufgezeigt, dass der Jugendhilfeausschuss
in den vergangenen Jahren deutliche Anstrengungen unternommen habe,
einzusparen und zur Sanierung beizutragen. Mögliche Einsparungen müssten
zukünftig auch sachlich und fachlich fundiert sein und im Einzelfall im
Ausschuss diskutiert werden. Dem sei bei dem obigen Sparvorschlag bereits
Rechnung getragen worden. Er schlage daher als Vorsitzender des
Jugendhilfeausschusses vor, den beiden
Sparvorschlägen zu folgen. Die Einsparung der 30.000 € bei den
Jugendorganisationen solle dann zunächst im Unterausschuss Jugendhilfeplanung
und anschließend im Jugendhilfeausschuss diskutiert werden, um zu
einvernehmlichen Lösungen zu kommen.
Anschließend lässt Herr Strüwer über die beiden Sparvorschläge
abstimmen.
Er fragt die Ausschussmitglieder abschließend, ob es zu dem von ihm
vorgeschlagenen Verfahren Widerspruch gebe. Das ist nicht der Fall.
