17.06.2008 - 6 Kinderschutzbund HagenVorstellung des Projektes...

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Frau Burghardt und Frau Pischkale-Arnold stellen das Projekt „Willkommen im Leben“ vor.

 

Frau Burghardt schließt die Ausführungen mit dem Hinweis ab, dass die Finanzen des Landes für dieses Projekt  Ende des Vorjahres erschöpft waren. Nun arbeite der Kinderschutzbund auf eigene Rechnung. Man bemühe sich, es weiterzuführen. Das Projekt sei in diesem Jahr abgesichert. Dies sei aber nur möglich, weil man auf ein anderes Projekt verzichtet habe. Man hoffe sehr, dass es für das nächste Jahr eine Finanzierungsmöglichkeit dieses Projektes gebe. In erster Linie hoffe man in diesem Zusammenhang auf das Land Nordrhein-Westfalen. Das Land habe dieses Projekt angestoßen und damit auch eine Verpflichtung übernommen. Dieses gehöre in das Gesamtpaket „Kinderschutz“.

 

Dr. Schmidt bedankt sich, dass der Kinderschutzbund dieses Projekt mit viel Engagement unterstütze. Für den Fall, dass die Stadt finanziell einspringe, müsse es gelingen, diese Aufgabe aus dem freiwilligen Bereich im pflichtigen Bereich des Kinderschutzes unterzubringen. Dann könne er sich eine Mitförderung der Stadt vorstellen. Eine Garantie dafür könne er natürlich nicht geben.

 

Herr Decker stellt fest, dass es  im Zusammenhang mit diesem Projekt eine aktive und eine passive Werbung gebe. Habe er es so richtig verstanden, dass es bei dem aktiven Teil einen Datenaustausch gebe?

 

Frau Pischkale-Arnold berichtet, dass der Kinderschutzbund einmal im Monat vom Bürgeramt einen Datenträger zur Verfügung gestellt komme, in dem die Namen der Eltern der neugeborenen Kinder aufgeführt seien.

 

Auf die Frage von Herrn Decker nach den datenschutzrechtlichen Bestimmungen erklärt

Herr Steuber, dass  natürlich keine personenbezogenen Daten an Dritte weitergegeben werden könnten. Es sei so vereinbart, dass das Büro des Oberbürgermeisters ein Gratulationsschreiben an die Eltern neugeborener Kinder verschicke und darin die Frage enthalten sei, ob ein Besuch des Kinderschutzbundes erwünscht sei. Damit habe man einen Weg gefunden, die dem Kinderschutzbund diese Tür öffne.

 

Herr Strüwer bedankt sich auch im Namen des Jugendhilfeausschusses ganz herzlich bei den Vertreterinnen des Kinderschutzbundes und wünscht alles Gute für die weitere Arbeit.

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