17.06.2008 - 12 Geschäftsbericht 2007 für den Fachbereich Jugen...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 12
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Di., 17.06.2008
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Petra Seifert
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Steuber erläutert den
Geschäftsbericht anhand von einigen Beispielen.
Herr Strüwer lobt den
vorliegenden Bericht. Er hat noch zwei Fragen zu dem Bericht. Auf Seite 5 sei
die Konsolidierung des Fachbereiches Jugend & Soziales mit Einsparsummen
mit bis zu 10.000 € dargestellt. Auf Seite 7 seien die Finanzdaten mit
dem Zuschussbedarf dargestellt. Es stelle sich für ihn die Frage, ob beides
miteinander verbindbar sei.
Bei den Personaldaten auf Seite 6 sei ein deutlicher Rückgang von
Planstellen ausgewiesen. Er wüsste gern, ob auch überplanmäßige Stellen hierin
enthalten seien. Wenn nicht, warum seien sie dann hier nicht aufgelistet?
Zu den Fragen nimmt Herr Dr. Brauers Stellung. Die Frage sei
berechtigt. Es läge eine Diskrepanz vor mit einem steigenden Zuschussbedarf und
auf der einen und einer erfolgreichen Konsolidierung auf der anderen Seite. Man
müsse berücksichtigen, dass sich die Konsolidierung nur auf ganz bestimmte
Teilbereiche beziehe. Dann würde ein Vergleich gezogen zu dem Basisjahr 2003.
In diesen Bereichen habe man Vorgaben bekommen und dies sei der Verwaltung auch
strukturell gelungen. Wenn die Kosten in anderen Bereichen explodierten, ergäbe
sich natürlich immer noch kein positives Ergebnis. Der Zuschussbedarf sei trotz
der erfolgreichen Konsolidierung gestiegen.
Zur zweiten Frage bestätigt er, dass hier nur Planstellen aufgeführt
seien. Überplanmäßige Bedarfe seien dort nicht hinterlegt worden. Das Ganze sei
schon fast geschichtlich begründet, weil man das immer so gemacht habe. Er
schlägt vor, die überplanmäßigen Stellen zukünftig aufzunehmen.
Herr Strüwer hält das für
sehr wichtig und bittet, die Anregung aufzunehmen.
Herr Schedorn nimmt Bezug
auf die jungen Erwachsenen, die vielfach als Straßenkinder identifiziert worden
seien. Das sei ja auch bei dem vorherigen Tagesordnungspunkt mit der Diakonie
diskutiert worden. Das korrespondiere sicherlich mit der Frage der Betreuung.
Er äußert die Bitte, irgendwann mal im Ausschuss über dieses Thema und dessen Entwicklung zu
diskutieren.
Herr Steuber erklärt seine
Zustimmung, um etwas mehr Transparenz in diesen Bereich zu bringen. Er vermute,
dass es mit dem Trend des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe zusammenhinge,
stationäre Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen aufzugeben und in Hagen
mehr Einrichtungen und Wohnungen zu schaffen. Dort würden dann auch teilweise
Betreuungen eingerichtet.
Herr Feldhaus nimmt noch
mal Bezug auf die Seiten 6 und 7, auf denen ersichtlich sei, dass die
angestrebten Konsolidierungsmaßnahmen des Fachbereiches Jugend & Soziales
erreicht seien. Dies sei sicher für einige Teile Der Stadtverwaltung nicht so
realisiert worden. Da könne auch mit Stolz in die Diskussion um soziale
Dienstleistungen gehen. Man habe bereits ein großes Sparpaket umgesetzt. Umso
unverständlicher sei es, dass der Stellenplan mit entsprechenden Ausweitungen
nicht genehmigt worden sei.
Herr Strüwer weist darauf
hin, dass dies nur ein Beratungsergebnis aus dem Personalausschuss gewesen
sei. Der Stellenplan und der Haushalt
seien noch nicht beschlossen. Sie sollten direkt nach der Sommerpause
beschlossen werden. Er könne sich nicht vorstellen, dass zumindest die Stellen,
die Refinanzierungsmöglichkeiten hätten, nicht eingerichtet würden. Die
Entscheidung im Rat der Stadt Hagen sei noch nicht gefasst.
Hier sei das Angebot gemacht worden, den einen oder anderen Teilbereich
in der Folge aufzugreifen und ganz speziell im Ausschuss darzustellen. Die
Erziehungshilfe sei sicher einer der
Schwerpunkte.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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(wie Dokument)
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790,3 kB
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