17.06.2008 - 2 Mitteilungen
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Di., 17.06.2008
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Steuber freut sich,
die erfreuliche Mitteilung machen zu können, dass man bei den diesjährigen
Preisträgern des WDR-Kinderrechts-Preises sei. Der Jugendrat gehöre dazu. DieJugendbeteiligung
bei der Stadtentwicklung insbesondere die Initiative beim Flächennutzungsplan
sei vom WDR mit Vorbildcharakter bezeichnet worden. Die Preisverleihung sei am
21. September.
Weiterhin teilt er mit, dass der Stellenplan 2008 im Haupt- und
Finanzausschuss insofern abgelehnt worden sei, als es auch um relevante Stellen
ging, die für die Jugendhilfe beantragt worden seien.
Herr Goldbach informiert
den Ausschuss darüber, dass erneut ein
Beschwerdeschreiben eines Bürgers aus Halden zum Spielplatz Berchumer Straße
vorläge. Dieses sei dem Rechtsamt mit der Bitte um weitere Prüfung zugeleitet
worden. Zeitgleich habe er von Radio Hagen erfahren, dass die Pfadfindergruppe
aus dem Klosterviertel und ausHalden diesen Spielplatz als besonderen guten
Spielplatz bewertet hätte.
Im Jugendaustausch mit Modein läge
von dort eine Gegeneinladung für die Herbstferien vor. Vorausgegangen sei der
Besuch einer Jugendgruppe aus Modein in Hagen in den Osterferien in diesem
Jahr.
Weiterhin läge ein Schreiben von Minister Wittke über die Beurteilung
eines Konzeptes über die Soziale Stadt. Der Minister gratuliere dem
Oberbürgermeister darin zur Aufnahme des Stadtteils Wehringhausen in das
Handlungsprogramm Soziale Stadt. Auflage seien jedoch zum einen eine
Nachbearbeitung mit der Wohnungswirtschaft, die man schon begonnen habe. Zum
anderen sei der Hinweis enthalten, dass die Entscheidung keine Aussage über die
Finanzkraft der Stadt Hagen habe. Die besondere Haushaltssituation sei
dargelegt worden. Es sei nun Aufgabe der Stadt Hagen, im Investitionsprogramm
innerhalb der Kreditlinie mit der Kommunalaufsicht Arnsberg die Eigenmittel für die Förderprogramme entsprechend
zu berücksichtigen.
Dr. Schmidt ergänzt, dass
es möglich sei, den Eigenanteil der Stadt durch PPP-Modelle zu ersetzen. Man
müsse versuchen, dass Programm in den ersten Jahren etwas niedriger zu fahren,
um es anlaufen zu lassen. Die Eigenmittel könnten hierbei eine Größenordnung
von 40.000 bis 60.000 € haben. Er könne sich vorstellen, dass es
Partner gebe, die eventuell Vorteile hätten, hier bei der Antragstellung beim
Land mit einzusteigen. Er sei sich sicher, dass es gelänge, Wehringhausen nicht
in der Luft hängen zu lassen. Der Antrag sei in Arnsberg als besonders gut
bewertet worden. Dies sei in erster Linie
Herrn Goldbach zu verdanken.
Frau Simon berichtet zum
aktuellen Stand zur Kinderschutzambulanz. Der kleine Arbeitskreis „Kinderschutzambulanz“
habe sich bereits einige Male getroffen. Man habe unter anderem erörtert,
welche Bereiche die Kinderschutzambulanz nach dem Konzept abdecken müsse. Man
habe sich über die vorhandenen Schwachstellen ausgetauscht.
Man sei nun dabei, Informationen über diese Schwachstellen und Lücken zu
sammeln
Man habe sich auch über den Personalbedarf Gedanken gemacht. Hier sei man
noch zu keinem Ergebnis gekommen. In der nächsten Woche finde ein Gespräch mit
einer Vertreterin der Kinderschutzambulanz in
Remscheid, wo unter anderem auch diese Fragen erörtert werden sollten.
Deutlich sei geworden, dass die Stadt Hagen im Moment eine solche
Kinderschutzambulanz nicht finanzieren könne. Es werde noch eine
Bestanderhebung gemacht, welche Angebote im Kinderschutz vorhanden seien. Das Landesjugendamt sei
bereit, in Zusammenarbeit ein Gesamtkonzept zum Thema Kinderschutz in Hagen zu
erarbeiten. Im September könne ein Vertreter des Landesjugendamtes dem
Jugendhilfeausschuss die Inhalte und die Zeitplanung des Gesamtkonzeptes vorstellen.
Herr Reinke verweist auf
den Beschluss hierzu, den der Jugendhilfeausschuss im März dieses Jahres
gefasst habe, in dem die Kinderschutzambulanz als eigener Baustein mit
besonderer Dringlichkeit behandelt werden sollte. Im Spätsommer/Herbst sollte dem Jugendhilfeausschuss hierzu eine
Vorlage mit entsprechendem Beschlussvorschlag präsentiert werden. Könne es bei
dieser Zeitplanung bleiben?
Herr Steuber weist darauf
hin, dass zunächst festgestellt werden müsse, ob es tatsächlich notwendig sei,
eine neue Struktur zu schaffen oder ob es in ein anders System eingebettet
werden könne. Es solle eingebettet werden in eine langfristig angelegte Jugendhilfeplanung.
Herr Strüwer erklärt, dass
dieses Thema den Jugendhilfeausschuss in den nächsten Sitzungen sicher noch
beschäftigen werde.
Herr Feldhaus nimmt Bezug
auf einen Presseartikel, in dem es über eine mögliche
Übernahme von Kindergärten durch die Arbeiterwohlfahrt gegangen sei. Dies
habe zu Irritationen geführt. Er stellt fest, dass die Geschäftsführung der
Arbeiterwohlfahrt mit der Stadt Hagen keine Verhandlungen zur Übernahme der
städtischen Kindergärten geführt habe.
