06.05.2008 - 8 Antrag der CDU-Fraktion nach § 6 Abs. 3 der Ges...

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Die Fragen der CDU-Fraktion wurden durch die folgende Tischvorlage beantwortet:

 

 

 

 

 

Antrag der CDU-Fraktion

 

Antrag für die Sitzung des Jugendhilfeausschusses der Stadt Hagen am 06.05.2008

 

 

 

 

Wächteramt gem.§ 8a SGB VIII

 

 

 

 

Frage 1:

 

Wie wird in Hagen das Wächteramt des Jugendamtes gem. § 8a SGB VIII  wahrgenommen?

 

Der Fachbereich Jugend & Soziales hat gem. der gesetzlichen Vorgaben des § 8a SGB VIII mit allen freien Trägern der Jugendhilfe in Hagen Vereinbarungen hinsichtlich der Umsetzung des § 8a SGB VIII getroffen.

 

Eine Arbeitsgruppe gem. § 78 SGB VIII „Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung“ wurde eingerichtet. An dieser Arbeitsgemeinschaft nehmen Vertreter aus den AG’s 1 – 5 teil.

Ziel dieser Arbeitsgruppe ist es, den Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung inhaltlich zu füllen und anzugehen.

In den einzelnen AG’s gem. § 78 SGB VIII 1 – 5 haben die dort vertretenen Träger für die unterschiedlichen spezifischen Arbeitsfelder der Jugendhilfe Erfahrungsstandards zur Umsetzung des Schutzauftrages bei Kindeswohlgefährdung erarbeitet.

 

Die Verfahrensstandards sollen zusammengefasst und in einem gemeinsamen Katalog den Trägern der Jugendhilfe in Hagen  zur Verfügung gestellt werden.

 

Des Weiteren wurden in der AG „Schutzauftrag“ Standards für die Definition für die „so genannte erfahrene Fachkraft“ entwickelt. Vorgesehen ist, dass für Hagen ein Fachkräftepool gebildet wird, so dass auch kleinere Anbieter der Jugendhilfe auf „so genannte erfahrene Fachkräfte“ zugreifen können.

 

Frage 2:

 

Wie viele zertifizierte Kinderschutzfachkräfte sind in Hagen tätig?

 

Die Abteilung 55/6 (ASD) verfügt derzeit über eine zertifizierte Kindesschutzfachkraft. Für den Allgemeinen Sozialen Dienst ist im Oktober 2008 eine In-Haus-Qualifizierungsmassnahme vorgesehen. 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Allgemeinen Sozialen Dienstes sollen zu einer Kindesschutzfachkraft ausgebildet werden.

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Größere Träger der Jugendhilfe in Hagen, wie die Diakonische Erziehungshilfe Weißenstein, Caritas, Ev. Jugendhilfe u.a. verfügen bereits über qualifizierte MitarbeiterInnen.

 

 

Frage 3:

 

Wird seitens des Jugendamtes Hagen Jemand an einem der vom Land NRW in 2008 geförderten Zertifikatskurse zur Kindesschutzfachkraft teilnehmen?

 

Siehe Antwort unter Frage 2.

 

 

 

Herr Reinke bedankt sich für die umfangreiche Antwort.

 

Herr Gebauer hat eine Nachfrage zu dem vorgesehenen Fachkräftepool. Er möchte wissen, ob dies in Hagen schon verabredet ist.

 

Herr Goldbach teilt mit, dass bisher die Anforderungen, die diese Fachkraft erfüllen soll, definiert sind und an weiteren Standards gearbeitet wird.

 

Frau Klos-Eckermann möchte wissen, ob die Bestrebung aus der letzten Sitzung des Jugendhilfeausschusses, den Arbeitskreis Kinderschutzambulanz zum großen gemeinschaftlichen Thema Kinderschutz zu fassen, von der Verwaltung weiter verfolgt worden ist.

 

Herr Goebels teilt mit, dass zurzeit erhoben wird, wie die Stadt Hagen im Bereich des Kinderschutzes überhaupt aufgestellt ist und was bereits vorhanden ist. Im Anschluss daran soll ermittelt werden, welche Bedarfe noch notwendig sind. In diesem Zuge wird vorrangig der Baustein Kinderschutzambulanz überprüft und bearbeitet. An die Träger wird in den nächsten Wochen ein Fragenkatalog verschickt, um anschließend mit konkreten Zahlen weiterarbeiten zu können. Klar ist, dass der Bereich der Vernetzung weiter ausgebaut werden muss.

 

An der weiteren Erörterung beteiligen sich Herr Fischer, Herr Strüwer, Frau Haack, Herr Reinke und Herr Dr. Schmidt.

 

 

 

 

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