06.05.2008 - 7 Antrag der CDU-Fraktion nach § 6 Abs. 3 der Ges...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Di., 06.05.2008
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Petra Seifert
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Die Fragen der CDU-Fraktion wurden durch eine Tischvorlage vom 5.5.2008 beantwortet:
55/4 05.05.2008
Frau Versteeg-Schulte
Tel.
4440
Antrag der CDU-Fraktion nach § 6 Abs. 3
der Geschäftsordnung des Rates
hier: Umsetzung des KiBiz –
Kindergartengruppe ab August 2008
Vorlage 0418/2008
Der
Jugendhilfeausschuss hat am 11.12.2007 die Umsetzung des „KiBiz“
beschlossen.
Folgende
Eckpunkte bildeten die Grundlage des Beschlusses:
·
Die Darstellung
bezog sich auf die 1:1 Umsetzung der aktuellen Belegung auf die
KiBiz-Vorgaben
·
Die Bedarfsdeckung
sollte bei Aufnahme der über 3-jährigen Kinder 94 % und im Rahmen der
U3-Betreuung 20% betragen
·
Aufhebung aller
freiwilligen Leistungen zum 31.07.2008
·
Es wurde
vereinbart, dass bei Vorlage der endgültigen Bedingungen zum
Verwendungsnachweis bzw. Abrechnungsverfahren evtl. Verhandlungen zu führen
sind, um Schließungen zu vermeiden.
Mit
den Trägern war seinerzeit abgestimmt, unter diesen Bedingungen einschließlich
der finanziellen Vorgaben zu klären, ob die Belegung der
Kindertageseinrichtungen so erfolgen kann. Während alle anderen Träger sich
diesem Abstimmungsprozess anschlossen, äußerten die Trägervertreter für die ev.
Kindertageseinrichtung Dümpelstraße von Beginn an, dass die Bildung der 3. Gruppe
nur möglich sei, wenn der Trägeranteil von der Stadt gezahlt würde. Um die
Bedingungen für alle Träger gleich zu gestalten, sollte eine Entscheidung bzgl.
der Übernahme des Trägeranteils, erst nach Vorlage der endgültigen Bedingungen
zum Verwendungsnachweis bzw. des Abrechnungsverfahrens erfolgen.
Nachdem
der Trägervertreter der ev. Kindertageseinrichtung Dümpelstraße verstärkt
deutlich machte, dass eine große Nachfrage nach U-3 Plätzen besteht und die
Bedarfe dringender Natur sind, fand am 13.03.2008 ein weiteres Gespräch
zwischen dem Träger und Fachbereich statt. Eine dabei entwickelte Lösung, durch
Umstrukturierung der Gruppen das finanzielle Risiko auf 3.000 € zu
senken, fand keine Akzeptanz bei dem Träger und die in Aussicht gestellten
Betreuungsplätze wurden den Eltern abgesagt.
Das
Angebot des Fachbereiches den Bedarf der Eltern in anderen
Kindertageseinrichtungen zu decken, wurde von 3 Familien angenommen. Für diese
Kinder konnte dann noch am 14.03.2008, dem Elternwunsch entsprechend, ein Platz
in einer anderen Kindertageseinrichtung gebucht werden.
Herr Reinke erläutert, wie es zu den Anfragen der CDU-Fraktion gekommen ist. Das die Umsetzung des KiBiz mit der beschlossenen Aufhebung aller freiwilligen Leistungen auch die gerade mit viel Mühe in 2006 eingerichtete Kindergartengruppe Dümpelstr. betreffen sollte, war beim Träger der Einrichtung anderes aufgefasst worden. Herr Reinke regt an, dass bei der Beratung für das nächste Kindergartenjahr im Vorfeld auch auf politischer Ebene Gespräche geführt werden.
Herr Dr. Schmidt weist auf die intensiven Gespräche hin, die dazu geführt haben, dass durch die Bemühungen des Fachbereichs Jugend und Soziales die Bedarfe der Eltern durch Betreuungsplätze in anderen Einrichtungen vollständig gedeckt wurden.
Kein Verständnis fand Herr Dr. Schmidt allerdings dafür, dass dem Trägervertreter der ev. Kindertageseinrichtung Dümpelstr. eine Spende von 10.000,- € avisiert war, die alle fehlenden Eigenmittel abgedeckt hätte. Wäre das bekannt gewesen, wären die vorangegangenen Gespräche gar nicht erst geführt worden.
Herr Strüwer macht auf das durch den Jugendhilfeausschuss beschlossene Verfahren aufmerksam, in dem auch festgelegt worden ist, dass die Eigenanteile entsprechend der gesetzlichen Vorgaben aufzubringen sind. Von den überwiegenden Einrichtungen ist das auch akzeptiert und umgesetzt worden. Der Verwaltung ist daher kein Vorwurf zu machen.
