06.05.2008 - 5 Stand der Umsetzung des KiBiz

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Dr. Schmidt teilt mit, dass der Verwaltungsvorstand einen Mehrbedarf an überwiegend Kindergärtnerinnen beschlossen hat. Der Fachbereich Jugend und Soziales wird dem Rat und dem Personalausschuss eine Vorlage präsentieren, die nach aktueller Auswertung 12,6 Mehrstellen beinhaltet. Kompensationsversuche wird es natürlich geben, aber 10 Neueinstellungen auf ein Jahr befristet  lassen sich nicht vermeiden. Lediglich 50% der Personalkosten lassen sich möglicherweise durch Zuwendungen des Landes und durch Elternbeiträge refinanzieren.

 

Frau Haack führt weiter aus, dass eine der neuen Berechnungsgrundlagen die Gruppentypen nach dem KiBiz sind, wo ganz bestimmte Fachkraftstunden vorgegeben sind, die zu erfüllen sind. Ein weiterer Eckpunkt sind die Betreuungszeiten, die die Eltern wählen. Hier haben sich die Eltern wider der Erwartung des Landes vermehrt für die Betreuung von unter dreijährigen Kindern und für Tagesstättenplätze entschieden. Diese haben sich in Hagen verdoppelt. Letztlich führt das zu den 12,6 Fehlstellen. Durch Aufstockungen bei Teilzeitkräften kann hier nur wenig ausgeglichen werden. Auf Grund der gesetzlichen Vorgabe, Einstellungen auf ein Jahr befristen zu müssen, damit  die Personalstärke immer den Bedarfen angepasst werden kann, wird dieses Problem auch in den nächsten Jahren wieder auf den Tisch kommen.

 

Herr Dücker hält die Regelung der befristeten Arbeitsverträge für die Erzieherinnen für eine Zumutung und drückt seine Sorge aus, dass dies auch Einfluss auf die Motivation haben kann. Er schlägt vor, dass die Verbände bei bestehenden Freiräumen untereinander Personal  austauschen.

 

Er bittet die Verwaltung seine Erfahrungen in dieser Hinsicht schriftlich zu fixieren, damit das Land auf den entsprechenden Kanälen auf die vorliegende Problematik aufmerksam gemacht werden kann.

 

Herr Schurgacz teilt mit, dass es bei den katholischen Einrichtungen noch keine Personalvereinbarungen gibt, man aber in den Startlöchern steht. Die Politik hat bisher keine Mittel bereitgestellt für Erzieher im Anerkennungsjahr, so dass die Gefahr besteht, dass der Nachwuchs ausbleiben wird. Die Verwaltung wird gebeten sich dafür einzusetzen, dass die Erzieher auch weiterhin in den Einrichtungen ihr Anerkennungsjahr machen können.

 

Frau Versteeg-Schulte weist darauf hin, dass der richtige Ansprechpartner für diese Problematik die Arbeitsgemeinschaft 3 ist.

 

Herr Strüwer wünscht sich in Bezug auf die NKF-Umstellung Zahlenmaterial, dass eine Aussage darüber trifft, wie viel die Umsetzung des KiBiz  im Vergleich zu den Vorjahren tatsächlich gekostet hat und dass, bezogen auf die einzelnen Träger, festgestellt werden kann, wie teuer ein einzelner Kindergartenplatz ist.

 

Frau Haack weist darauf hin, dass bei der Personalbemessung die Realität zu Grunde gelegt wurde und Personal nicht doppelt gerechnet wird.

 

Herr Schledorn kann sich eine weitere Flexibilisierung über die drei Gruppen hinaus nicht vorstellen.

 

 

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