16.04.2008 - 3 Haushaltsplanberatung 2008 1. Lesung
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 16.04.2008
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:06
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- 161 Bezirksverwaltungsstelle Hohenlimburg
- Bearbeitung:
Wortprotokoll
Herrr Hulvershorn begrüßt Herrn Koch von der Stadtkämmerei und bittet ihn
zum Haushaltsplanentwurf 2008 zu berichten.
Herr Koch erläutert anhand des Gesamtergebnisplanes die Finanzsituation
der Stadt Hagen. Jährlich belaufe sich der Verlust der Stadt Hagen auf 120 Mio.
Euro. Dieses hohe Verlustniveau sei bis
zum Jahr 2011 errechnet. Der Minusbetrag summiere sich in vier Jahren auf 450
Mio. Euro.
Im Haushaltsplanentwurf seien die Sparmaßnahmen des Mentors noch nicht
eingerechnet. Diese müssen erst im Verwaltungsvorstand beraten und anschließend
in der Ratssitzung am 19.06.08 verabschiedet werden.
Anhand einiger Beispiele stellt Herr Koch die Rechnungssystematik des
neuen NKF- Haushalts zum alten kammeralen Haushalt dar. Insbesondere sei die
Unterscheidung zwischen konsumtiven und investiven Maßnahmen sehr eng begrenzt.
Die Besonderheit des bezirksbezogenen Haushalts sei, dass dieser Teil
nicht ausschließlich die bezirksbezogenen Mittel darstelle, sondern auch
Finanzmittel für die die Gesamtverwaltung zuständig sei.
Herr Arnusch möchte wissen, was sich hinter den aufgeführten Transferaufwendungen
oder Sach- und Dienstleistungen auf
Seite 179 Band 4 des Haushaltplanentwurfs verberge. Man erkenne keine
tatsächlichen Kosten.
Herr Koch erläutert, dass es sich um eine Sammelposition handele.
Die Muster des Haushaltsplanes
seien gesetzlich vorgegeben und in diesem Rahme müsse man planen. Vorschläge
für eine bessere Untergliederung würden für die nächste Planung mit
aufgenommen, z. B. Städtepartnerschaft als Untertabelle zu Punkt Transferleistungen.
Herr Eschenbach fragt, um welche Kosten es sich auf den Seiten 191/192
handele.
Herr Koch zeigt am Beispiel der Schulen auf S. 18, dass es sich um die
interne Leistungsverrechnung z. B. Hausmeisterkosten, Reinigungskosten und
Unterhaltungs- und Betriebskosten handele. Auf Seite 191 würden die internen
Leistungsverrechnungen für die Jugendzentren dargestellt.
Herr Arnusch bedankt sich bei Herrn Koch für die Erklärungen und fragt,
ob die bezirksbezogenen Mittel auf Seite 182 bereits auf einzelne Positionen
ohne Beschlussfassung der Bezirksvertretung festgelegt worden seien.
Herr Koch verneint dies. Die Mittel seien nach wie vor untereinander
deckungsfähig.
Eine Aufteilung sei nicht vorgenommen worden.
Herr Arnusch fragt in welchem Teil des Planes die Hohenlimburger Schulen
zu finden seien.
Herr Koch antwortet, dass die Schulen nicht nach einzelnen Stadtbezirken
getrennt seien. Die interne Leistungsverrechnung sei im vorderen Teil und nur die investiven Maßnahmen seien im
bezirksbezogenen Teil aufgeführt.
Herr Arnusch möchte wissen, wo die beschlossenen Maßnahmen der
Bezirksvertretung aus den Bereisungen der Hohenlimburger Schulen zu finden
seien.
Herr Koch antwortet ab S. 255.
Herr Arnusch sieht noch Beratungsbedarf und schlägt vor diesen
Tagesordnungspunkt als 1. Lesung zu betrachten.
Herr Eisermann stimmt Herrn Arnusch zu.
Herr Hulvershorn lässt über den Haushaltsplanentwurf als 1. Lesung
abstimmen.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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573 kB
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