27.02.2008 - 7.9 Beitrag der Stadt Hagen zur nachhaltigen Stadt-...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7.9
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 27.02.2008
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Frau Sauerwein begrüßt es, dass die Region gemeinschaftlich handeln wolle. Sie bezieht sich inhaltlich auf die Schwerpunkte derVorlagebegründung und spricht speziell die in der letzten Zeit zu lesenden Aussagen über das Theater Hagen an. Unverständlich bleibt für sie, dass in der Vorlage noch der Evolutionspark im Hagener Norden aufgeführt werde. Viele andere Konzepte wie Ruhrtalradweg und Stärkung der Zentren und Stadtteile seien gut dargestellt.
Herr Arnusch merkt an, dass das Nahmertal in dieser Vorlage nicht erwähnt werde. Es sollte überlegt werden, welche Konzepte für das Nahmertal in Betracht kommen können, um es zu entwickeln. Er bittet Herrn Dr. Schmidt, diese Angelegenheit in Hagen untersuchen zu lassen. Einen entsprechenden Antrag der SPD-Fraktion behalte man sich später vor.
Herr Bleja antwortet, welche Problematik mit dieser Vorlage gelöst werden sollte. Sicherlich sei es richtig, auch für das Nahmertal ein Konzept zu entwickeln. In die vorgegebenen Themenfelder konnte das Nahmertal leider nicht eingebunden werden. Er erläutert, welche Abstimmungen mit den Partnern zu treffen waren, um bestimmte Projekte zu realisieren. Für die Entwicklung des Nahmertales fehle derzeit der regionale Partner.
Herr Dr. Schmidt berichtet über den Förderantrag für das Nahmertal, über die Kontakte mit dem zuständigen Ministerium und über Finanzierungsfragen. Der LEG NRW stehen z.Zt. keine Mittel zur Verfügung, weshalb es in der Angelegenheit nicht weiter gehe. Er hält es für sinnvoll, die Problematik über einen entsprechenden Antrag zu thematisieren .
Herr Niederköppern versteht die Zuordnung der Förderprojekte in Hagen nicht und möchte wissen, warum die Entwicklung anderer Gewerbeflächen in der Stadt z.B. in Wehringhausen gefördert werden.
Herr Bleja antwortet, dass stadtseitig Zuordnungen zur Zentrenentwicklung erfolgen mussten, um zu Förderungen zu gelangen. Für das Nahmertal sei dies nicht möglich gewesen. Hätte es eine Fördermöglichkeit zur Brachflächenentwicklung gegeben, wäre das Nahmertal berücksichtigt worden.
Herr Arnusch bedankt sich für die nachvollziehbaren Erklärungen der Verwaltung und kündigt für die nächste Sitzung der Bezirksvertretung Hohenlimburg einen entsprechenden Antrag an.
Herr Hulvershorn lässt über den Verwaltungsvorschlag abstimmen.
Beschluss:
Die Verwaltung wird beauftragt, die zur weiteren Entwicklung notwendigen Schritte einzuleiten. Hierzu zählen insbesondere:
- Die weitere Bearbeitung bereits laufender oder beantragter Projekte mit dem Ziel einer zügigen Realisierung
- Die Konkretisierung künftiger Vorhaben mit dem Ziel der Antragstellung unter Berücksichtigung der finanziellen Handlungsmöglichkeiten der Stadt
- Die weitere Mitwirkung im Prozess der regionalen
Abstimmung „Ziel 2- Prioritätsachse 3“ zur Einbringung der
Interessen der Stadt Hagen und zur Stärkung der Wettbewerbsposition der
Metropole Ruhr.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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1,3 MB
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