05.11.2008 - 5.5 Vorschlag der Fraktion" Die demokratischen Bürg...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.5
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Nord
- Datum:
- Mi., 05.11.2008
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage BBM
- Federführend:
- 160 Bezirksverwaltungsstelle Boele
- Bearbeitung:
- Marina Groening
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Rath äußert die Befürchtung, dass der Boeler Ortskern nach Fertigstellung der
Ortsumgehung nicht ausreichend zurückgebaut werde und verweist in diesem Zusammenhang
auf den Zustand der Eckeseyer Straße. Seine Fraktion schlage daher als kostengünstige Maßnahme die
Errichtung eines Kreisverkehrs im genannten Kreuzungsbereich vor.
Herr Dr. Siebert erinnert an die Diskussion in einer der letzten
Sitzungen, in der sich die Bezirksvertretung für einen Rückbau der Kreuzung
ausgesprochen habe und dies auch so beschlossen worden sei.
Herr Kohaupt macht auf die vorliegende Stellungnahme des Fachbereichs für Stadtentwicklung
und Stadtplanung (Anlage 4 der
Niederschrift) aufmerksam. Danach werde der heutige Verkehrsknoten im
Wesentlichen auf eine Übereck-Fahrbeziehung reduziert und die Voraussetzung für
eine fußgängerfreundliche Achse Marktplatz / Denkmalstraße geschaffen. Eine
Kreisverkehrsanlage sei nur dann sinnvoll, wenn mehrere annähernd gleich
belastetete Zufahrten verknüpft werden sollen; dies sei hier zukünftig nicht
gegeben. Im Übrigen verweise die Verwaltung auf die Beschlusslage in der
Bezirksvertretung Nord vom 18.06.2008 und die durch die Errichtung eines
Kreisverkehrs zu erwartenden zusätzlichen Kosten.
Herr Gerbersmann hebt in diesem Zusammenhang noch einmal die in
der damaligen Sitzung auch diskutierte Haushaltslage der Stadt hervor. Er weist
ausdrücklich darauf hin, dass gem. § 82 der Gemeindeordnung NW keine neuen
Baumaßnahmen begonnen werden dürften. Vor diesem Hintergrund habe sich die
Bezirksvertretung auf eine Minimallösung zur kostengünstigen Veränderung des
Kreuzungsbereichs verständigt.
Herr Wagner führt aus, dass die Errichtung eines Kreisverkehrs -wie z. B. an der Konkordia-
/ Bergstraße- die Lichtsignalanlage überflüssig mache.
Herr Kohaupt gibt zu bedenken, dass der genannte Kreisverkehr an der
Konkordiastraße ca. *100.000,00 Euro gekostet
habe.
Herr Panzer teilt die Auffassung der Verwaltung und macht darauf aufmerksam, dass
wegen des Busabbiegeverkehrs in diesem Bereich keine kostengünstigere Variante
in Frage kommen werde.
Herr Rath erklärt, dass seine Fraktion den Antrag zurückziehe und zu gegebener
Zeit auf die Angelegenheit zurückkomme, sofern dies erforderlich sei.
Anlagen zur Vorlage
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