29.10.2008 - 1 Einwohnerfragestunde

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Wortprotokoll

Beginn des öffentlichen Teiles: 16.05 Uhr

 

Herr Wölm begrüßt alle Anwesenden zur heutigen Sitzung.

 

Zunächst bittet Herr Wölm damit einverstanden zu sein, den Tagesordnungspunkt I.5.3 - Reduzierung des Zuschusses an die Hagener Versorgungs- und Verkehrs-GmbH für den ÖPNV – von der Tagesordnung zu nehmen. Mit Vorlage der Ergebnisse, des an die Verwaltung gegebenen Prüfauftrages aus der Klausurtagung, soll die Beratung in der Dezember-Sitzung fortgesetzt werden.

Darüber hinaus schlägt Herr Wölm vor, die Tagesordnungspunkte I.5.1 - Schulentwicklungsplanung 2009/2010 bis 2016/2017 für die Primarstufe und für die Sekundarstufe I und II der allgemeinbildenden Schulen; hier: Auflösung von Grundschulen und Hauptschulen –, I.5.2 – Programm zum Ausbau des Ganztagsbetriebes und der pädagogischen Übermittagsbetreuung in der Sekundarstufe I – und I.5.4 – Neue Wohn- und Gewerbeflächen im Flächennutzungsplan - Vorentwurf der Stadt Hagen – direkt nach der Einwohnerfragestunde zu beraten.

 

Gegen die Vorgehensweise werden keine Bedenken geäußert, sodass so verfahren wird.

 

 

1.         Einwohnerfragestunde

 

Herr N., der stellvertretend für Frau S. für die Ganztagshauptschule Dahl spricht, möchte wissen, ob den Mitgliedern der Bezirksvertretung Eilpe/Dahl alle guten Argumente zur Hand seien, wenn es heute hier aber auch demnächst im Schulausschuss darum gehe, die Ganztagshauptschule Dahl zu erhalten.

Die bereits schriftlich zusammengefassten Argumente möchte Herr N. den Mitgliedern der Bezirksvertretung Eilpe/Dahl aushändigen und bittet diese darum, die vielen guten Argumente in die heutige Entscheidung mit einfließen zu lassen und für den Erhalt dieser Schule zu stimmen.

 

Es bestehen keine Bedenken gegen die Ausgabe des Schriftstückes.

 

Zum Appell des Herrn N. an alle Mitglieder der Bezirksvertretung Eilpe/Dahl nehmen Frau Priester-Büdenbender, Frau Ellner, die Herren Dr. Lemme und Wölm entsprechend Stellung:

 

So wird von allen Beteiligten sehr bedauert, dass diese Schule auslaufen werde. Darüber hinaus ist man sich darüber im Klaren, welch hervorragende pädagogische Arbeit in der Vergangenheit an dieser Schule geleistet wurde. Letztendlich wird der Bedarf von der Schulverwaltung gesehen. Die Hauptschule Dahl fahre zum 2. Mal einzügig. Aufgrund der gesetzlichen Entwicklung und der Vorgabe der Zügigkeiten, könne leider keine – für die Schule positive Entscheidung – getroffen werden.

Eine kritische Bemerkung von Frau Ellner lautete, dass die Schule in der Vergangenheit versäumt habe, ausreichend Werbung für sich zu betreiben. So hätte man stärker insbesondere auf die Erfolge in der Vermittlung der Jugendlichen in das Berufsleben aufmerksam machen sollen.

 

Herr N. empfindet es als befremdlich, dass die Schule noch vor der eigentlichen Beratung und Abstimmung in der Bezirksvertretung Eilpe/Dahl als auch im Schulausschuss bereits geschlossen werde.

Darüber hinaus entgegnet Herr N. dem Vorwurf, nicht ausreichend Werbung für diese Schule betrieben zu haben, dass dies nicht der Fall war. Trotz einer andauernden Baustelle, die diese Schule seit über 10 Jahren aushalten musste und noch immer muss, ist Werbung für diese Schule betrieben worden. So habe man Schüler unter Gerüst aufgenommen und auch unter Gerüst wieder entlassen, Eltern immer wieder davon überzeugt, dass es eine Änderung geben werde.

Trotzdem kommen immer wieder Schüler, auch solche, die an anderen Schulen gescheitert sind. So fragt sich Herr N., ob sich Hagen darüber im Klaren sei, was es verliere, wenn diese kleine, individuell geführte Schule geschlossen werde. So wisse man doch, dass die Klientel Hauptschüler nicht für große Schulsysteme geeignet ist. Sie werden unter großen Systemen leiden.

 

Herr Wölm teilt bedauernd mit, dass man sich interfraktionell sehr wohl im Klaren darüber sei, dass der heute beabsichtigte Beschluss, diese Schule auslaufen zu lassen, sowohl für den Stadtbezirk als auch für Hagen nicht der Richtige sei. Dennoch könne man zu keiner anderen Entscheidung kommen.

 

 

Frau R. teilt mit, dass immer mehr Hunde durch die Parkanlage frei umherlaufen. Kinder und Erwachsene haben Angst. Es gebe viele Beschwerden über den hinterlassenen Hundekot. Auch das Ordnungsamt war vor Ort und habe Verwarnungen ausgesprochen. Dies habe aber nicht zu dem gewünschten Erfolg geführt. So ist Frau R. der Auffassung, dass mehr Präsenz von Mitarbeitern des Ordnungsamtes aber auch Geldstrafen unerlässlich seien, um die Situation zu verbessern.

 

Herr Wölm sichert Frau R. die Weiterleitung des Vorgetragenen zu.

 

 

Weitere Einwohnerfragen gibt es nicht.

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