27.08.2008 - 6.6 Programm Stadtumbau West- Oberhagen/Eilpe - mdl...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.6
- Gremium:
- Bezirksvertretung Eilpe/Dahl
- Datum:
- Mi., 27.08.2008
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:05
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Zunächst gibt Herr Schäfer den Sachstandsbericht mit eigenen Worten
wieder und berichtet über die damit verbundenen Unannehmlichkeiten.
Hinweis der Schriftführerin:
Der Sachstandsbericht wurde als Tischvorlage ausgelegt und ist als Anlage
12 Gegen-stand der Niederschrift.
Solange die Bezirksregierung Arnsberg keine eindeutige Aussage darüber
trifft, ob und welche einzelnen Maßnahmen durchgeführt werden können, komme man
nicht weiter.
Es besteht die Gefahr, dass sich bereits bewilligte Fördermittel im
Nirwana des allgemeinen Hauhalts auflösen.
Zudem ist ein Cut angedroht, nachdem möglicherweise noch einzelne
Projekte beendet werden können, darüber hinaus aber weitere Maßnahmen nicht
mehr möglich sein werden. Solch ein Schnitt stelle natürliche die gesamte Maßnahme
in Frage die im Rahmen des städtebaulichen Entwicklungskonzeptes damals vom Rat
beschlossen wurde.
An der nachfolgenden Diskussion nehmen Frau Priester-Büdenbender, Frau
Ellner, die Herren Schulz (SPD), Wölm, Dr. Preuß, Springiewicz, Neuhaus, Dahme
und von der Verwaltung Frau Vogeler und Herr Schäfer teil.
So teilen viele ihren Unmut zum Thema mit. Einzelne Nachfragen werden
entsprechend beantwortet. Darüber hinaus werden Vorschläge unterbreitet, die die
Problematik entschärfen sollen.
Herr Wölm kritisiert die dazu erlassenen Ausführungsbestimmungen. Die
finanzielle Entwicklung der Gemeinden sei dabei nicht berücksichtigt worden.
Es könne es nicht sein, dass die Bezirksregierung Arnsberg die Stadt
Hagen so lange hinhalte. Ehrlichkeit der Stadt Hagen gegenüber wird
eingefordert. Sollte die ausstehende Antwort nicht aus besonderen Gründen
unbearbeitet geblieben sein, so bezeichnet Herr Wölm diese Untätigkeit als
Schlafmützigkeit, welche für Arnsberg beschämend und für Hagen schädigend sei.
Bei einer klaren Aussage der Bezirksregierung Arnsberg gegen das Projekt
Stadtumbau West, könnten sofort auch alle damit verbundenen Ausgaben eingespart
werden, die, sollte dieser Fall eintreten, bislang leider auch vergeudet
wurden.
Zudem standen alle anderen Maßnahmen, sollte die Bahnhofshinterfahrung
nicht
1. Priorität beanspruchen, dennoch in Frage.
Aus diesem Grunde einigt man sich, einen entsprechenden Beschluss zu
fassen, in der die Bezirksregierung Arnsberg aufgefordert wird, konkret und
zeitnah eine Aussage zum weiteren Fortbestehen der Fördermaßnahme Stellung zu
nehmen.
Weiterer Diskussionsbedarf ergibt sich nicht.
Zuletzt informiert Frau Vogeler darüber, dass die Stadt Hagen für den
alle 2 Jahre ausgelobten Kinderrechtspreis den 2. Platz belegt haben, welcher
mit dem Beteiligungsverfahren für Kinder und Jugendliche zur FNP-Neuaufstellung
sowie mit der Spielleitplanung erreicht wurde. Am 21.09.2008 werden die
Urkunden in Köln verliehen. Hagen wird hierbei für vorbildliche Beteiligung von
Kindern und Jugendlichen ausgezeichnet.
Beschluss:
Die Bezirksvertretung Eilpe/Dahl bittet den Bezirksbürgermeister Herrn
Ferdinand Wölm gemeinsam mit dem Bezirksbürgermeister Herrn Jürgen Glaeser eine
Stellungnahme an die Bezirksregierung Arnsberg zu übermitteln, in der diese
dringend aufgefordert wird, konkret und zeitnah das weitere Fortbestehen der
Fördermaßnahme Stadtumbau West bekanntzugeben.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
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1
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(wie Dokument)
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2,7 MB
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