23.04.2008 - 5.2 Gefahrenpunkt Eilper Straßehier: Überquerung de...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Schmidt vom Amt für öffentliche Sicherheit, Verkehr und Personenstandswesen teilt zunächst ein paar Zahlen zur Gefährdungsabschätzung mit. So gab es in 2007

3 Unfälle im Bereich Eilper Straße/Selbecker Straße, ein Unfall im Bereich Eilper Straße/Riegestraße. In 2008 gab es bisher je einen Unfall in den gleichen Bereichen.

Heute gehe es insbesondere um Fußgängerunfälle, von denen es in den genannten Jahren keinen Einzigen gab.

 

Frau Ellner erinnert an den vor etwa 3 Wochen zurückliegenden Unfall, an dem ein Rollstuhlfahrer beteiligt war. So nutzen sowohl die Erwachsenen als auch die Kinder den Überweg vom Kaufpark zur gegenüberliegenden Bäckerei. So müsse dieser entweder als Fußgängerüberweg gekennzeichnet oder aber als Überweg gesperrt werden. Eine dritte Option sei die Einrichtung einer Zone 30 von der Aral-Tankstelle bis hin zu Aldi.

 

Herr Schmidt erläutert im Einzelnen, an welchen Stellen kein Zebrastreifen nach den geltenden Richtlinien angebracht werden darf. In allen Fällen ist ein Zebrastreifen nicht durchführbar.

Auch die Einrichtung einer Tempo-30-Zone sei problematisch aufgrund eines Beschlusses des Rates der Stadt, der sich mit dem Vorrang des öffentlichen Personennahverkehrs beschäftige. So gehe dies zu Lasten der Busse, die dadurch Zeitverluste einfahren.

Eine Sperrung des Überweges würde wahrscheinlich ebenfalls nicht den gewünschten Erfolg versprechen. So könne Herr Schmidt nur feststellen, dass die Fußgänger dort die Straße überqueren, aus dessen Bereich sie gerade kommen, unabhängig davon, ob ein Fußgängerüberweg auch nur 5 m daneben liege.

 

Herr Springiewicz schlägt vor, diese Angelegenheit im Rahmen des Stadtumbau West grundsätzlich neu zu gestalten.

 

Es wurden verschiedene Vorschläge wie beispielsweise eine Beschilderung mit dem Hinweis auf querende Fußgänger, eine 30 km/h – Beschilderung und Blinklichtzeichen unterbreitet.

 

Herr Wölm bittet Herrn Schmidt zu prüfen, ob ein entsprechendes Hinweisschild auf

querende Fußgänger in diesem Bereich angebracht werden kann.

 

Frau Ellner möchte zusätzlich die Einrichtung einer Zone 30 überprüft wissen.

 

Dazu teilt Herr Schmidt erklärend mit, dass beinahe jeder ein grünes Ampellicht auch noch rechtzeitig erreichen möchte und deshalb oft das Tempo erhöht. Der Fußgänger aber verlässt sich auf die eingerichtete Tempo-30-Zone. Damit werde eine

Sicherheit vorgetäuscht, die nicht wirklich existiere.

 

Weiteren Diskussionsbedarf gibt es nicht.

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Beschluss:

 

Die Bezirksvertretung Eilpe/Dahl bittet die Verwaltung zu prüfen, ob am Fußgängerüberweg Eilper Straße in Höhe des Kaufparks ein Verkehrsschild angebracht werden kann, welches auf querende Fußgänger hinweißt.

 

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Abstimmungsergebnis:

X

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

 11

Dagegen:

 0

Enthaltungen:

 0