20.02.2008 - 6.4 Machbarkeitsanalyse zur Ansiedlung eines Factor...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.4
- Gremium:
- Bezirksvertretung Eilpe/Dahl
- Datum:
- Mi., 20.02.2008
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:05
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Dorothee Jacobs
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Wölm stellt den Tagesordnungspunkt vor und informiert darüber, dass
die Bezirksvertretung Haspe den Beschluss um zwei Punkte erweitert habe, die er
dann auch verliest.
An der anschließenden Diskussion nehmen Frau Ellner, Frau
Priester-Büdenbender, die Herren Dr. Preuß, Schulz (SPD), Dr. Lemme,
Springiewicz, Wölm, Neuhaus sowie Herr Dr. Bleicher teil.
So wird einerseits argumentiert, dass innerhalb der Vorlage die
Einschätzungen zur Umsetzung des Centers eher pessimistisch sind. Daher sei die
Frage nach der Richtigkeit dieser Einschätzungen gegeben. Gehe man davon aus,
dass diese Einschätzungen falsch seien, so müsse die Vorlage zunächst
korrigiert werden. Andererseits dürfe das Projekt keinerlei Ressourcen mehr
verbrauchen, sollte man der Einschätzung Glauben schenken.
Dies, so wird deutlich zum Ausdruck gegeben, sei der übliche Weg, neuen
Dingen keine Chance zu geben. Sobald es etwas Neuartiges gebe, spreche man sich
dagegen aus.
Dies sei jedoch eine Chance, die weiterverfolgt werden sollte, zumal, so
Frau Ellner, sowohl Dortmund als auch Wuppertal einem Outlet-Center positiv
gegenüberstehen.
Zwar habe es bereits Gespräche mit anderen Gemeinden gegeben, darüber
hinaus habe ein Gutachter in verschiedenen Ausschüssen darüber berichtet.
Dennoch sollte zunächst eine genauere Prüfung abgewartet werden, insbesondere
das Zielabweichungsverfahren, um die Möglichkeit, die Stadt attraktiver zu
machen, nicht zu verspielen. Aus diesem Grund wird dafür plädiert, den
Zusatzbeschluss der Bezirksvertretung Haspe den Punkt 3 betreffend, auch in
diesem Gremium als Zusatz mit aufzunehmen.
Herr Dr. Bleicher teilt ergänzend hinzu, dass sich die Umsetzung des
Projektes schon schwierig gestalte, da es entsprechend rechtliche Vorschriften
aus dem Bauministerium gebe. Gleichwohl solle die Stadt die Chance nutzen,
soweit wie möglich zu kommen.
So werbe er dafür, die Beschlüsse wie vorgeschlagen, zu fassen.
Überwiegend ist man der Auffassung, dass das Factory-Outlet-Center ein wirtschaftlicher
Motor sei. Sehe man sich an anderer Stelle solche Einrichtungen an, so könne
man mit gutem Grund dafür eintreten.
Zudem müsse man doch als gewählte Vertreter der Bürger alles dafür tun,
um die Voraussetzungen zu schaffen, dieses Projekt nach Hagen zu holen. Also sollte
man einer weiteren Entwicklung in dieser Sache nicht entgegenstehen, sondern
vielmehr entsprechenden Anschub leisten.
Das Warenangebot sei überwiegend nicht das, was in der Innenstadt zu
finden sei, sodass hier nur wenige Gleichartigkeiten bestehen.
Darüber hinaus wird skeptisch betrachtet, dass man sich von den insgesamt
3 Vorgehensvarianten auf der Seite 4 der Vorlage ausschließlich für eine
Variante entscheide.
Will man dieses Center ernsthaft durchsetzen, so sollte von allen
Varianten Gebrauch gemacht werden, um die Erfolgsaussichten damit zu steigern.
Herr Springiewicz merkt an, dass er dies noch mit Skepsis betrachte und sich
bisher noch keine abschließende Meinung darüber gebildet habe. So nehme er die
Bedenken des Einzelhandels und der Südwestfälischen Industrie- und
Handelskammer sehr ernst, sodass er sich dieser Beschlussvorlage enthalten
werde.
Weiterer Erörterungsbedarf besteht nicht, sodass Herr Wölm wie folgt
abstimmen lässt:
Beschluss:
Die Bezirksvertretung
Eilpe/Dahl empfiehlt dem Rat der Stadt Hagen folgenden Beschluss zu fassen:
- Die Machbarkeitsanalyse zur Ansiedlung eines Factory-Outlet-Centers in Hagen-Westerbauer wird zur Kenntnis genommen.
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Abstimmungsergebnis: |
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X |
Einstimmig beschlossen |
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Dafür: |
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Dagegen: |
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Enthaltungen: |
- Die Verwaltung wird beauftragt mit der Landesregierung zu klären, ob die Einleitung eines Zielabweichungsverfahrens zur Realisierung des Planvorhabens auf dem Brandt-Gelände grundsätzlich Chancen auf Erfolg hat.
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Abstimmungsergebnis: |
|
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X |
Einstimmig beschlossen |
|
Dafür: |
10 |
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Dagegen: |
0 |
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Enthaltungen: |
3 |
Ergänzung:
- Die Verwaltung wird
beauftragt, eine Akzeptanz bei den umliegenden Gemeinden herzustellen.
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Abstimmungsergebnis: |
|
|
X |
Einstimmig beschlossen |
|
Dafür: |
11 |
|
Dagegen: |
0 |
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Enthaltungen: |
2 |
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
|
1
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(wie Dokument)
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3,5 MB
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Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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899,6 kB
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