23.01.2008 - 4.1 der CDU-Fraktion: Lärmschutz und Straßenbau par...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Laber informiert dazu, dass sich diesem Thema die Landesbehörde angenommen habe. Der Verwaltung lägen bisher weder Pläne vor, noch sei ein direkter Kontakt aufgenommen worden. So könne die Bezirksvertretung entsprechende Vorschläge machen, die die Verwaltung mit in die kommenden Gespräche mit einfließen lassen könne.

Sobald ausreichend Informationen vorliegen, werde die Verwaltung unaufgefordert in Form eines entsprechenden Tagesordnungspunktes auf die Bezirksvertretung zukommen.

 

Herr Neuhaus zeigt anhand einer von ihm aufgehängten Karte die Strecke auf, dass die Breite der Straße, sowohl auf dem damaligen Hagener Gebiet als auch auf dem Gebiet des Märkischen Kreises, bereits über 4,50 m betrage. So solle bei dem neuen Ausbau der Sauerlandlinie auch auf dem Stadtgebiet Hagen eine entsprechende Breite erreicht werden. Parallel dazu sollte überlegt werden, dass Ortsteile wie Rumscheid begradigt werden, sodass diese Ortsteile vom Verkehr entlastet werden.

 

Auch Herr Dr. Lemme unterstützt die durch Herrn Neuhaus vorgestellten Vorschläge und teilt ergänzend hinzu, dass es sinnvoll sei, die Verbreiterung der Straßen bereits jetzt schon aufzugreifen, um eine Umleitung zu ermöglichen, die die Tallage meidet.

 

Herr Laber teilt darauf hin mit, dass dies sicher der Wunsch aller sei, es zurzeit jedoch keine wirtschaftliche Alternative dafür gebe.

Hauptproblem sei die Brücke Eichelnbleck, die bis nach Ambrock hörbar ist. Aufgrund der Höhenlage der Autobahn, sei ein wesentlicher Lärmrückgang demnach nicht zu erwarten.

Zudem gebe es in Deutschland zwei Anbieter, die für die Software der Navigationsgeräte und damit auch für das Angleichen dieser Programme zuständig sind. Solange also der Hersteller die Eingabe neuer Wege nicht vornimmt und die Alternativstrecken nicht ausklammert, werde der Verkehr nach wie vor auf die alten Wege geführt.

 

Herr Neuhaus möchte wissen, wann mit dem Bau der Lärmschutzanlage im Hundsdiek begonnen werde, unabhängig vom Ausbau der BAB auf 6 Spuren.

 

Diese Informationen, so Herr Laber, werden allesamt eingeholt und der Bezirksvertretung Eilpe/Dahl zu gegebener Zeit, wie bereits angedeutet, entsprechend ausführlich vorgestellt.

 

Es besteht kein weiterer Diskussionsbedarf, sodass wie folgt beschlossen wird:

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Beschluss:

Die Verwaltung wird beauftragt, sich mit dem Landesbetrieb „ Straßenbau NRW“ in Verbindung zu setzten, um dort Anträge vorzulegen, damit bei den Ausbauplanungen der BAB 45 auf 6 Spuren die Lärmschutzmaßnahmen im Bereich des Hagener Südens entsprechende Berücksichtigung finden.

Des Weiteren sollen Überlegungen eingebracht werden, wie der Ausbau der parallel verlaufenden Höhenstraße in das Gesamtpaket integriert werden kann. (Ausbau der Straße wie im Märkischen Kreis, bis zur Hagener Stadtgrenze (Bölling)). Es soll hierbei auch an entsprechende Umgehungen der Bauernschaften, wie z.B. Rumscheid, gedacht werden.

 

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Abstimmungsergebnis:

X

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

 12

Dagegen:

 0

Enthaltungen:

 0

 

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Anlagen zur Vorlage