23.01.2008 - 4.1 der CDU-Fraktion: Lärmschutz und Straßenbau par...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Eilpe/Dahl
- Datum:
- Mi., 23.01.2008
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:06
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- 31 Zentrales Bürgeramt
- Bearbeitung:
- Iris Schünadel
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Laber informiert dazu, dass sich diesem Thema die Landesbehörde
angenommen habe. Der Verwaltung lägen bisher weder Pläne vor, noch sei ein direkter
Kontakt aufgenommen worden. So könne die Bezirksvertretung entsprechende
Vorschläge machen, die die Verwaltung mit in die kommenden Gespräche mit
einfließen lassen könne.
Sobald ausreichend Informationen vorliegen, werde die Verwaltung
unaufgefordert in Form eines entsprechenden Tagesordnungspunktes auf die
Bezirksvertretung zukommen.
Herr Neuhaus zeigt anhand einer von ihm aufgehängten Karte die Strecke
auf, dass die Breite der Straße, sowohl auf dem damaligen Hagener Gebiet als
auch auf dem Gebiet des Märkischen Kreises, bereits über 4,50 m betrage. So
solle bei dem neuen Ausbau der Sauerlandlinie auch auf dem Stadtgebiet Hagen eine
entsprechende Breite erreicht werden. Parallel dazu sollte überlegt werden,
dass Ortsteile wie Rumscheid begradigt werden, sodass diese Ortsteile vom
Verkehr entlastet werden.
Auch Herr Dr. Lemme unterstützt die durch Herrn Neuhaus vorgestellten
Vorschläge und teilt ergänzend hinzu, dass es sinnvoll sei, die Verbreiterung
der Straßen bereits jetzt schon aufzugreifen, um eine Umleitung zu ermöglichen,
die die Tallage meidet.
Herr Laber teilt darauf hin mit, dass dies sicher der Wunsch aller sei,
es zurzeit jedoch keine wirtschaftliche Alternative dafür gebe.
Hauptproblem sei die Brücke Eichelnbleck, die bis nach Ambrock hörbar
ist. Aufgrund der Höhenlage der Autobahn, sei ein wesentlicher Lärmrückgang
demnach nicht zu erwarten.
Zudem gebe es in Deutschland zwei Anbieter, die für die Software der
Navigationsgeräte und damit auch für das Angleichen dieser Programme zuständig
sind. Solange also der Hersteller die Eingabe neuer Wege nicht vornimmt und die
Alternativstrecken nicht ausklammert, werde der Verkehr nach wie vor auf die
alten Wege geführt.
Herr Neuhaus möchte wissen, wann mit dem Bau der Lärmschutzanlage im Hundsdiek
begonnen werde, unabhängig vom Ausbau der BAB auf 6 Spuren.
Diese Informationen, so Herr Laber, werden allesamt eingeholt und der Bezirksvertretung
Eilpe/Dahl zu gegebener Zeit, wie bereits angedeutet, entsprechend ausführlich
vorgestellt.
Es besteht kein weiterer Diskussionsbedarf, sodass wie folgt beschlossen
wird:
Beschluss:
Die Verwaltung wird beauftragt, sich mit dem Landesbetrieb „
Straßenbau NRW“ in Verbindung zu setzten, um dort Anträge vorzulegen, damit
bei den Ausbauplanungen der BAB 45 auf 6 Spuren die Lärmschutzmaßnahmen im
Bereich des Hagener Südens entsprechende Berücksichtigung finden.
Des Weiteren sollen Überlegungen eingebracht werden, wie der Ausbau der
parallel verlaufenden Höhenstraße in das Gesamtpaket integriert werden kann. (Ausbau
der Straße wie im Märkischen Kreis, bis zur Hagener Stadtgrenze (Bölling)). Es soll
hierbei auch an entsprechende Umgehungen der Bauernschaften, wie z.B.
Rumscheid, gedacht werden.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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(wie Dokument)
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21,4 kB
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