22.04.2008 - 4.1 Verkehrsunfallentwicklung 2007Jahresbericht der...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Mitte
- Datum:
- Di., 22.04.2008
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 14:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- 31 Zentrales Bürgeramt
- Bearbeitung:
- Iris Kappel
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Hinweis der
Schriftführerin:
Die Liste der unfallträchtigsten Straßen im Stadtbezirk Hagen-Mitte sind als Anlage 5 Gegenstand der Niederschrift.
Berichterstatter: Herr Feldhaus
Im Rahmen seiner Berichterstattung geht Herr Feldhaus ausführlich auf die Verkehrsunfallstatistik der unfallträchtigsten Straßen im Stadtbezirk Hagen-Mitte ein.
Ausdrücklich werden folgende Straßen und Bereiche genannt:
Im Bereich Märkischer Ring die Kreuzung Remberg-/ Rathausstr./ Märkischer Ring. Hier sind die Unfallzahlen durch mehrere Maßnahmen stark rückläufig. Durch Wendemanöver sind hier jedoch noch viele Bagatellunfälle zu beobachten. Im weiteren Streckenverlauf ist eine erhöhte Unfallhäufigkeit beim Abbiegen von der Marktbrücke in Richtung des vorgenannten Knotenpunktes durch unzulässiges, teilweise vierspuriges Einfahren in den Kreuzungsbereich festzustellen.
Zu den Straßen: Graf-von-Galen-Ring, Bergischer Ring, Wehringhauser Straße, Feithstraße und Eppenhauser Straße sind überwiegend weniger schwere Unfälle zu verzeichnen.
Auf der Boeler Straße hat jedoch, vermutlich durch höheres Verkehrsaufkommen, die Unfallhäufigkeit punktuell an verschiedenen Kreuzungsbereichen zugenommen.
Im gesamten Bereich der Altenhagener Straße ist die Unfallhäufigkeit, wahrscheinlich auch wegen erhöhten Verkehrsaufkommens, stark angestiegen.
Auf eine Nachfrage von Herrn Glaeser zu dem Bereich Zollstraße bis Brinkstraße sagt Herr Feldhaus, dass dieser Bereich nicht auffällig sei, sondern sich die Unfälle auf die gesamte Länge der Altenhagener Straße erstrecken.
Die Lange Straße und die Körnerstraße weisen keine besonderen Unfallschwerpunkte auf. Auch der Bereich vor dem DRK-Altenheim ist unauffällig, auch was Tempoüberschreitungen betrifft.
An der Hochstraße ist die Unfallhäufigkeit, insbesondere mit Personenschäden, im Kreuzungsbereich Hochstraße/ Böhmerstraße durch überquerende Fußgänger stark angestiegen und der Kreuzungsbereich Hochstraße/ Bergischer Ring ist aufgrund erhöhten Verkehrsaufkommens, auffällig.
Zu der Haldener Straße ist der Bereich der Kreuzung Bülowstraße bei dem dortigen Bäcker/Metzger wegen Parkens in 2. und 3. Reihe als Unfallschwerpunkt zu nennen.
Ansonsten sind die Haldener Straße, Hohenlimburger Straße und Heinitzstraße als Unfallschwerpunkte weitgehend unauffällig. Wobei zu erwähnen sei, dass bei Geschwindigkeitsmessungen auf der Heinitzstraße viele Überschreitungen festgestellt wurden.
Als seit Jahren erhöht unfallträchtige Straße ist die Rembergstraße zu benennen. Ursachen sind gemischte Verkehre, erhöhter Parkdruck, Überquerungsunfälle und erhöhtes Verkehrsaufkommen.
Herr Feldhaus berichtet in diesem Zusammenhang von einer Ordnungspartnerschaftsaktion aus der letzten Woche, bei der insgesamt erschreckende Ergebnisse erzielt wurden.
Eine Nachfrage von Frau Purps zu einem Unfall auf der Buscheystraße wird von Herrn Feldhaus beantwortet.
Herr Homm bedankt sich bei Herrn Feldhaus für die ausführliche Berichterstattung und bietet Hilfestellung durch die Bezirksvertretung an, wo es möglich ist Unfallschwerpunkte zu entzerren. Dies wird von Herrn Feldhaus dankend aufgenommen.
Herr Stroschein verweist im Zusammenhang mit den Unfallzahlen auf die auffallend hohe Zahl von Bagatellunfällen im Stadtgebiet. Herr Feldhaus führt aus, dass Hagen in der Statistik der Bagatellunfällen seit 15 bis 20 Jahren schon sehr schlecht positioniert sei. Dieses sei kaum korrigierbar. Man versuche jedoch, durch geeignete Maßnahmen auch diese Zahlen zu senken.
Herr Glaeser bedankt sich ausdrücklich bei Herrn Feldhaus für die umfangreichen Ausführungen.
Anlagen zur Vorlage
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2,2 MB
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