26.02.2008 - 1 Einwohnerfragestunde

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Wortprotokoll

a)      Frau T. möchte wissen, ob bei der Planung für den Umbau der Bahnhofstraße die Feinstaubproblematik in Form von Grünerhaltung Berücksichtigung findet. Ebenso regt Frau T. an, dass die vorhandenen Litfasssäulen entfernt werden und eventuelle Ersatzpflanzungen nicht irgendwo im Stadtgebiet, sondern im Innenstadtbereich stattfinden.

          Des Weiteren fragt Frau T., ob es richtig sei, dass jetzt nicht mehr kanadische Winterlinden angepflanzt werden sollen, sondern solche, die mehr tröpfeln.

          Hierzu erwidert Herr Zillner, dass es sich bei den vorhandenen Winterlinden um solche handelt, die weniger von Honigtaubefall heimgesucht werden und dadurch weniger tröpfeln sollen als andere Lindenarten. Es sollen auch Winterlinden neu angepflanzt werden.

 

b)      Frau S. stellt Fragen zum Ausbau der Bahnhofstraße, die als Anlage 1 Gegenstand der Niederschrift sind.

          Herr Heckrodt sagt zu Frage 1, dass die vorhandenen Bäume überwiegend kaputt und in den nächsten 10 Jahren abgängig seien. Die meisten Bäume mussten schon mehrfach bis auf den Stamm wegen abbrechender Äste zurückgeschnitten werden. (Frage 2 wurde bereits von Frau T. gestellt und beantwortet.) Zu Frage 3 erwidert Herr Heckrodt, dass sich die noch vorhandenen Pflanzbeete, bis auf wenige Ausnahmen, auch in einem schlechten Zustand befinden und überwiegend als Hundetoiletten genutzt werden. Zu Frage 4 teilt Herr Heckrodt mit, dass die neuen Baumscheiben ohne Metallroste ausgestattet werden, jedoch genügend Erde erhalten und zum Schutz mit Kantensteinen eingefasst werden.

 

c)      Frau H. fragt an, ob es möglich sei, die Haltemöglichkeiten für PKW in der Straße „Am Hauptbahnhof“ vor den Behindertenparkplätzen am Taxistand so zu gestalten, dass das Abstellen eines PKW direkt an der Seitenwand des Hauptbahnhofes und dadurch ein Versperren des Gehweges für Behinderte mit Rollator oder Rollstuhles, nicht mehr möglich ist.

          Herr Grothe sagt, dass er hier auch eventuell Handlungsbedarf sehe. Man müsse die Situation genau betrachten und dann entscheiden, ob dort eine Sperrvorrichtung installiert werde. Eventuelle Maßnahmen werden in der Bezirksvertretung vorgestellt.

 

d)      Auch fragt Frau H., ob es aus Kostengründen und aus Gründen des Umweltschutzes nicht möglich sei, ein um die andere Straßenlaterne am Volmeabstieg (Schnellstraße zwischen Stadtmitte und Ambrock) abzuschalten.

          Herr Grothe erwidert, dass Einsparungen beim  Betrieb von Straßenlaternen auf einen Ratsbeschluss basieren, der mehrere Jahre zurückliegt, dieser jedoch nicht an jedem Straßenzug, wegen der Verkehrssicherungspflicht, umgesetzt werden könne.

 

e)      Frau K. möchte wissen, ob es schon beschlossen sei, 33 Bäume in der Bahnhofstraße zu entfernen und ob die Politik die Meinung der Bürger hierzu überhaupt interessiere.

          Von Herrn Grothe wird hierzu ausgeführt, dass heute eine entsprechende Ausbau-Beschlussvorlage auf der Tagesordnung sei. Ein entsprechender Planungsbeschluss sei bereits im November/ Dezember 2007 gefasst worden. Die Bahnhofstraße sei schon seit einigen Jahren in der Diskussion. Es sei schon durch mehrere Aktionen (z.B. Aufstellung von Skulpturen) versucht worden, diesen Straßenabschnitt attraktiver zu gestalten. Nach einer entsprechenden Schadensaufnahme hat es einen Erneuerungsvorstoß für die gesamte Bahnhofstraße gegeben. Hier soll der Geh- und Straßenbereich erneuert werden. Damit wieder eine gleichmäßige Allee entstehen kann, müssen alle Bäume innerhalb weniger Jahre entfernt und durch neue Bäume ersetzt werden.

          Zu der Meinung der Politik verweist Herr Glaeser auf die Diskussion, die zum Tagesordnungspunkt stattfinden werde.

 

f)       Frau K. möchte wissen, warum die Bäume in einem schlechten Zustand sind.

          Herr Heckrodt führt aus, dass Beschädigungen der Bäume durch Pflasterung bis an den Stamm und das Befahren der Baumscheiben entstanden seien. Durch die Entfernung von Wurzelsträngen, die das Pflaster angehoben haben, sei auch die Standsicherheit mehrerer Bäume nicht mehr gegeben. Einzelne Bäume hätten schon entfernt werden müssen. Damit wieder ein einheitliches Bild entstehe, sei es sinnvoll, den gesamten Baumbestand zu erneuern. Um dies zu erreichen, sollen Bäume angepflanzt werden, die bereits 4 – 5 Meter groß sind und einen Stammumfang von bis zu 35 cm haben.

 

g)      Frau K. fragt noch nach, ob nicht mehr als die 17 geplanten Bäume gepflanzt werden können.

          Hierzu sagt Herr Heckrodt, dass vorgesehen sei, weniger Bäume zu pflanzen, um jedem Baum optimale Entwicklungsmöglichkeiten zu geben.

 

h)      Frau E. fragt, warum abgeholzt werde, wenn Bürger dies nicht wollen.

          Herr Glaeser erwidert hierzu, dass auch Politiker genau abwägen, was für die Allgemeinheit wichtig sei. Man müsse sich bei der Entscheidungsfindung auch auf Aussagen der Fachverwaltung verlassen und in Abwägung aller Tatsachen entscheiden. Man werde nicht leichtfertig Bäume abholzen lassen.

 

i)       Auch möchte Frau E. wissen, wie vermieden werden solle, dass die Baumscheiben zukünftig nicht von Autos befahren werden.

          Herr Heckrodt antwortet, dass die Baumscheiben, die 4 mal 5 m betragen sollen, mit den bisherigen Beeteinfassungen eingefasst und damit wie ein Bordstein angehoben werden, sodass ein Befahren nicht mehr möglich werde.

 

j)        Frau E. fragt noch, warum auch die Pflanzbeete hier und eventuell im gesamten Stadtgebiet entfernt werden sollen.

          Auch hierzu sagt Herr Heckrodt, dass dies hier notwendig werde, wenn man den Gehweg neu gestalten will und keine Fehler früherer Zeiten wiederholen möchte. Das heiße jedoch nicht, dass nun alle Pflanzbeete und Baumunterpflanzungen entfernt werden. Solche Maßnahmen hängen immer von den jeweiligen örtlichen Gegebenheiten ab.

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