29.05.2008 - 6.20 Luftreinhalteplan Hagen 2008
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.20
- Gremium:
- Haupt- und Finanzausschuss
- Datum:
- Do., 29.05.2008
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 14:05
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- VB4 Vorstandsbereich für Recht, Öffentliche Sicherheit und Ordnung, Bürgerdienste und Umwelt
- Bearbeitung:
- Fred Weber
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Oberbürgermeister Demnitz weist auf die Punkte 16 und 18 auf Seite 12 der
Anlage 1 hin und erklärt, dass man hier den eigenen Ansprüchen nicht wird
gerecht werden können. Da jedoch die Anlage 1 mit dem Regierungspräsidenten
abgestimmt wurde, können die Punkte nicht gestrichen werden, ohne dass man in
eine erneute Abstimmung eintreten müsste.
Für Herrn Riechel handelt es sich bei der
Anlage 1 um ein Dokument, dass die Hilflosigkeit der Stadt zum Ausdruck bringt.
Sein Fazit der Inhalte des Papiers ist, dass man mit Ausnahme der
Bahnhofshinterfahrung keine Maßnahmen ergreifen wird. Als Beispiel führt er die
LKW-Umleitungen ab Autobahn an. Diese sind nicht durchfinanziert und können
folglich nicht umgesetzt werden. Herr Riechel kritisiert die Arbeitsweise von
dem Beigeordneten Herrn Dr. Bleicher in diesem Bereich.
Herr Oberbürgermeister Demnitz weist die Kritik an der Arbeitsweise von Herrn
Dr. Bleicher zurück und erklärt, dass es sich hier um eine Abstimmung zwischen
dem Regierungspräsidenten und der Ministerialbürokratie in Düsseldorf handelt.
Diese Abstimmung gestaltet sich sehr schwierig. Weiter erklärt Herr
Oberbürgermeister Demnitz, dass Herr Dr. Bleicher daran arbeitet, das
Bestmögliche für die Stadt Hagen zu erreichen.
Herr Gerbersmann unterstützt die Aussagen des Oberbürgermeisters
und teilt mit, dass die Planaufstellungsstelle bei der Bezirksregierung
Arnsberg liegt. Diese hat in Zusammenarbeit mit der Stadt Hagen den
Luftreinhalteplan 2008 aufgestellt. Die Kritik der Fraktion Bündnis 90/Die
Grünen ist für ihn nicht nachvollziehbar. Die Forderungen, die hier gestellt
werden, führen seiner Ansicht nach lediglich dazu, dass der LKW-Verkehr lange
Umwege in Kauf nehmen muss. Dies führt nicht zu einer Verbesserung der gesamtökologischen
Situation, sondern lediglich zu punktuellen Verbesserungen. Herr Gerbersmann
erklärt weiter, dass dies der Grund dafür ist, dass auch seitens der Bezirksregierung
Arnsberg die Sperrungen nicht für die richtige Lösung gehalten werden.
Herr Riechel weist darauf hin, dass im Zusammenhang mit dem Sparpaket weitere zwei,
vier oder sechs Millionen Euro durch die Optimierung des ÖPNV eingespart werden
sollen. Die weitere Ausdünnung des ÖPNV stellt seiner Ansicht nach eine
Verschärfung der bestehenden Situation dar.
Seitens der Politik würde man in vieler Hinsicht
gerne mehr tun, wie z. B. die Beibehaltung des ÖPNV respektive Verbesserung in
diesem Bereich, erklärt Herr Asbeck. Seiner Ansicht nach wird der Stadt
Hagen dieses Handeln jedoch seitens der Bezirksregierung Arnsberg unmöglich
gemacht, wie die Diskussion zur Bahnhofshinterfahrung beim nächsten Punkt noch
erweisen wird. Die Tatsache, dass viele Einsparungen an die Substanz gehen
werden, darf seiner Ansicht nach nicht dazu führen zu äußern, dass die breite
Mehrheit der Politik nicht tätig wird. Er pflichtet Herrn Gerbersmann bezüglich
der mangelnden Sinnhaftigkeit der Routenänderung aufgrund von Sperrungen für
den LKW-Verkehr bei. Beschlussfassungen, nur um Aktionismus zu zeigen, hält er
für verfehlt.
Herr Marscheider erwähnt das von der Fraktion Bürger für Hagen
erarbeitete LKW-Routenkonzept, dessen Umsetzung sich nicht erkennen lässt. Er
hält es nicht für hinnehmbar, LKWs über den Remberg umzuleiten.
Anlagen zur Vorlage
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1
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(wie Dokument)
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66,8 kB
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(wie Dokument)
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1,5 MB
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