29.05.2008 - 6.11 Qualitätsmanagement "Bürgerverwaltung"
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.11
- Gremium:
- Haupt- und Finanzausschuss
- Datum:
- Do., 29.05.2008
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 14:05
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 19 Zentrale Steuerung
- Bearbeitung:
- Regina Pott
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Frau Priester-Büdenbender beantragt im Namen der SPD-Fraktion, dass die
Kenntnisnahme erfolgt, jedoch von einer weiteren Durchführung der Umfrage
abgesehen und somit der zweite und dritte Satz des Beschlussvorschlages nicht
mit beschlossen werden sollen, da der Aufwand nicht mehr für gerechtfertigt
erachtet wird.
Aus Sicht von Herrn Thielmann ist der
Bericht erfreulich. Es würde ihn generell interessieren, wie viele Fragebögen
ausgegeben wurden, um ermitteln zu können, wie hoch die potentielle
Rücklaufquote hätte gewesen sein können. Er pflichtet Frau Priester-Büdenbender
bei, dass weiterer Aufwand nicht betrieben werden sollte und hält stichtagsbezogene
Überprüfungen für ausreichend.
Herr Röspel zeigt sich über das positive Ergebnis der Befragung erfreut und schließt
sich im Namen der CDU-Fraktion dem Antrag der SPD-Fraktion an. Er bedankt sich
für die Verwaltungsvorlage, erklärt aber gleichzeitig, dass in der Zukunft auf
einen Buntdruck aus Kostengründen verzichtet werden sollte.
Herr Riechel hält es vor dem Hintergrund der geplanten Einschränkungen im Bürgerservice
für interessant zu erfahren, welche Auswirkungen dies haben wird. Eine stichtagsbezogene
Umfrage in drei bis vier Jahren hält er nicht für richtig. Statt dessen sollte
aufgrund der anstehenden Einsparbeschlüsse eine zeitnahe Überprüfung erfolgen,
um die Auswirkungen dokumentieren zu können.
Herr Gerbersmann weist darauf hin, dass seitens der Verwaltung
ursprünglich ein größeres Raster für Wiederholungen der Befragung
vorgeschlagen, dieses jedoch von der Politik ausdrücklich nicht gewünscht
wurde. Da nun signalisiert wird, dass eine Überprüfung in etwas größeren
Abständen für ausreichend erachtet wird, so sichert er zu, dass dies von der
Verwaltung aufgegriffen wird.
Sofern es in absehbarer Zeit zu Änderungen im
Leistungsumfang kommen sollte, so stimmt Herr Röspel Herrn Riechel zu,
dass dann eine Umfrage erforderlich ist. Den Zeitraum als solches möchte er
hier offen gehalten wissen.
Frau Machatschek plädiert dafür, dass nicht unnötig
Verwaltungskraft durch Umfragen gebunden wird. Sie geht davon aus, dass
diejenigen, die Kritik zu äußern haben, diese auch unabhängig von einer Umfrage
zu artikulieren wissen.
Herr Oberbürgermeister Demnitz fasst zusammen, dass der Bericht der Verwaltung
zur Kenntnis genommen wird und geht davon aus, dass es der Politik unbenommen
ist, die Verwaltung nach einem gewissen Zeitraum erneut mit einer Befragung zu
beauftragen. Der zweiten und dritten Satz des Beschlussvorschlages entfällt
somit.
Bedenken, so zu verfahren, bestehen nicht.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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422,6 kB
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