16.10.2008 - 4.2 Vorschlag der SPD-Fraktionhier: 100 Einfamilien...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.2
- Sitzung:
-
Sitzung des Rates der Stadt Hagen
- Gremium:
- Rat der Stadt Hagen
- Datum:
- Do., 16.10.2008
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- OB/A Amt des Oberbürgermeisters
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Jochen Weber bezieht sich in seinem Wortbeitrag auf den
Sachstandsbericht der Verwaltung, der als Anlage
6 der Niederschrift beigefügt ist, und merkt an, dass die seinerzeit
getroffene Vereinbarung zwischen Politik und Verwaltung, kurzfristige Bereitstellung
der in Frage kommenden Grundstücke, von der Verwaltung nicht eingehalten wurde.
Von 33 Grundstücken seien lediglich 22 verkauft worden. Herr Jochen Weber
bittet die Verwaltung um Auskunft, welche Gründe einer zügigen Vermarktung der
in Frage kommenden Grundstücke entgegenstehen würden.
Herr Grothe betont die Wichtigkeit des Programms aus städtebaulicher Sicht und merkt
an, dass bei einzelnen noch zum Verkauf anstehenden Grundstücken das Interesse
aufgrund der individuellen Grundstückseigenheiten bisher gering gewesen sei.
Die Verwaltung versuche an verschiedenen Stellen weitere Grundstücke, wie die
Pferdewiese am Höing, mit Baurecht zu versehen. Über weitere baurechtlich
fertige Grundstücke verfüge die Stadt Hagen zurzeit aber nicht. Darüber hinaus
haben Politik und Verwaltung zusammen versucht, einige Bebauungspläne, wie
Rolandstraße und Rissestraße, zu beschleunigen. Dabei haben sich jedoch
Probleme ergeben, die zunächst planerisch gelöst werden müssten. Im Frühjahr
2009 versuche die Verwaltung eine erneute Vermarktung der noch nicht verkauften
bzw. neu geschaffenen Grundstücke in Hagen durchzuführen.
Auf die Frage von Herrn Marscheider, ob
die Stadt Hagen beim Kauf der Grundstücke in der Rissestraße einen anderen
Privatanbieter um eine sechsstellige Summe überboten habe, antwortet Herr
Grothe, dass der Grundstückseigentümer zwar zunächst mit einigen privaten
Interessenten verhandelt habe, aber die Vorverhandlungen letztendlich mit der
Hagener Entwicklungsgesellschaft aufgrund größerer Verbindlichkeiten
durchgeführt wurden.
Herr Dr. Ramrath gibt zu bedenken, dass sich die Politik einig
gewesen sei, die im Rahmen des Programms zur Verfügung gestellten
Baugrundstücke nicht an Bauträger zu vergeben. Junge Menschen und Familien
sollten die Möglichkeit erhalten, ihre Vorstellungen und Wünsche individuell
umzusetzen. Aus diesem Grunde sei der Schritt unternommen worden, die
Erschließung über ein Kommunalunternehmen durchzuführen.
Herr Jochen Weber unterstützt die Ausführungen von Herrn Dr.
Ramrath dahingehend, dass gezielt Grundstücke ohne Bauträgerbindung zur
Verfügung gestellt werden sollten und begrüßt in diesem Zusammenhang die
Vorgehensweise der Verwaltung zur Umsetzung des Baugebiets
„Rissestraße“.
Die SPD-Fraktion werde im Dezember 2008 von der
Verwaltung einen erneuten Sachstandsbericht einfordern und sich in diesem
Zusammenhang die weitere Entwicklung darstellen lassen.
Anlagen zur Vorlage
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1
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(wie Dokument)
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85,2 kB
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Anlagen
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