04.09.2008 - 5.17 Programm zur Sanierung der städtischen Gebäudeh...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.17
- Sitzung:
-
Sitzung des Rates der Stadt Hagen
- Gremium:
- Rat der Stadt Hagen
- Datum:
- Do., 04.09.2008
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 23 Fachbereich Immobilien, Wohnen und Sonderprojekte
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Hinweis des Schriftführers: Dem Rat wurde eine
Aufteilung der Mittel auf Nutzungen als Tischvorlage ausgelegt. Sie ist als Anlage 16 Gegenstand der Niederschrift.
Herr Asbeck merkt an, dass in Bezug auf die Pelmkeschule nach alternativen Standorten
in Wehringhausen gesucht werden sollte. Die Sanierungskosten würden in keinem
Verhältnis zum Wert des Gebäudes stehen. Im Rahmen der zukünftigen Entwicklung
von Wehringhausen sollten alle denkbaren Variationen zum Standort Pelmkeschule
überdacht werden. Darüber hinaus käme nach Auffassung der CDU-Fraktion eine Veräußerung
des Hohenlimburger Rathauses nur in Betracht, wenn das Gebäude von der Polizei
erworben würde.
Herr Reinke merkt an, dass der Jugendhilfeausschuss die Prüfung des Verkaufs des in
der Liste stehenden Jugendzentrums Emst abgelehnt habe.
Frau Kingreen erinnert daran, dass alternative Möglichkeiten hinsichtlich der Pelmkeschule
geprüft wurden und sich als überteuert dargestellt haben. Die Pelmkeschule sei
an dieser Stelle unverzichtbar und für Wehringhausen eine feste und wichtige
Institution. Aus diesem Grunde müssten die notwendigen Sanierungsmittel aufgebracht
werden.
Herr Thielmann verweist auf die in der vorliegenden Liste aufgeführten Platzhalter und
legt wert darauf, dass mit der heutigen Beschlussfassung zunächst keine dieser
Schulen verbindlich geschlossen werden
Herr Jochen Weber versteht die Ausführungen der CDU-Fraktion
bezüglich der Pelmkeschule lediglich als Hinweis und weist darauf hin, dass die
SPD-Fraktion hinter diesem Standort stehen würde. Dennoch sollte regelmäßig
überprüft werden, welche Veränderungen vorgenommen werden könnten.
Herr Grothe bestätigt, dass die Verwaltung den Verkauf des Jugendzentrums Emst nicht
mehr prüfen werde. Weiter führt Herr Grothe aus, dass das Hohenlimburger
Rathaus im städtischen Besitz bleiben werde, wobei die Verwaltung darüber
nachdenke, den bisher von der Polizei genutzten Teil des Gebäudes an diese zu
verkaufen.
Frau Grebe erläutert zum
Verständnis, dass die in der Liste enthaltenen Maßnahmen zunächst noch mal
geprüft und in Form von Verwaltungsvorlagen den Ausschüssen, den
Bezirksvertretungen und dem Rat zur Entscheidung vorgelegt werden. Die Platzhaltefunktionen
der Schulen werden erst ausgefüllt, wenn die gefassten Beschlüsse in dieser
Angelegenheit vorliegen würden.
Herr Riechel widerspricht
den Ausführungen von Herrn Asbeck in Sachen Pelmkeschule dahingehend,
dass bei einem anderen Schulprojekt in der Gasstraße seinerzeit erheblich mehr
Kosten für die Sanierung des Gebäudes ausgegeben wurden.
Frau Kramps verweist auf
die Diskussion im Kultur- und Weiterbildungsausschuss, wonach aus Sicht der
Verwaltung kein anderer Standort für die Pelmkeschule zur Verfügung stehen
würde.
Frau Grebe erklärt, dass
die Verwaltung mit wenigen finanziellen Mitteln den Standort der Pelmkeschule aufrecht
erhalte. Dies sei im Vergleich zur Nutzung vertretbar.
Herr Oberbürgermeister Demnitz lässt über den Beschlussvorschlag der Verwaltung abstimmen.
Beschluss:
1. Der Rat stimmt den Empfehlungen der Arbeitsgruppe Rat / Haupt- und Finanzausschuss / Verwaltung vom 23.04.2008 zu.
2. Der Rat beschließt die Umsetzung der in der anliegenden Liste zum Programm zur Sanierung der städtischen Gebäude aufgeführten Maßnahmen
- für das Jahr 2009 in Höhe von 12.402.150,- €,
- für das Jahr 2010 in Höhe von 15.975.000,- €,
- für das Jahr 2011 in Höhe von 11.826.400,- €,
3. Der Betrag von 48.501.850,- € (8.298.300,- € für das Jahr 2008, 12.402.150,- € für das Jahr 2009, 15.975.000,- € für das Jahr 2010, 11.826.400,- € für das Jahr 2011), gem. beiliegender Liste vom 07.07.08, ist als Rückstellung in die Eröffnungsbilanz einzubuchen.
4. Bei sämtlichen Gebäuden, die für die Erfüllung städtischer Aufgaben nicht notwendig sind, ist ein Verkauf zu überprüfen.
5. Dem Rat ist bis zum 31.03.2009 ein Zwischenbericht vorzulegen.
Anlagen zur Vorlage
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