01.07.2026 - 6.3 Beschlussvorlage zur Kommunalen Wärmeplanung
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.3
- Sitzung:
-
Sitzung des Umweltausschusses
- Zusätze:
- Vorberatung für den Beschluss durch den Rat am 09.07.2026.
- Gremium:
- Umweltausschuss
- Datum:
- Mi., 01.07.2026
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 16:04
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB69 - Umweltamt
- Bearbeitung:
- Lars Gehrke
- Beschluss:
- verwiesen
Wortprotokoll
Herr Voigt merkt an, dass man aufgrund der Kurzfristigkeit nochmals in den Fraktionen über die Vorlage beraten möchte. Er schlägt vor, keinen Beschluss zu fassen und die Vorlage zur Entscheidung an den Rat zu verweisen.
Herr Köhler stell heraus, dass die Vorlage das Endergebnis eines komplexen Gebildes und vieler Zwischenschritte sei, die man dem Gremium bereits vorgestellt habe. Diese stelle allerdings zunächst eine Planung dar, in dessen Folge es um die Umsetzung der Maßnahmen in Zusammenarbeit mit den Netzbetreibern gehe. Wenn der Rat in seiner kommenden Sitzung positiv beschließe, habe man den gesetzlichen Zeitrahmen eingehalten, worauf man stolz sein könne. Die Fachverwaltung stehe für weitere Rückfragen bereit.
Herr Meier skizziert die Abhängigkeit der Fernwärmegebiete von der Müllverbrennungsanlage, Fernheiz- und weiteren Heizkraftwerken, die zum Teil mit fossilen Brennstoffen betrieben würden. Er fragt nach, ob die Stadt Hagen plane, derartige Fernwärmenetze zu betreiben.
Herr Gehrke betont, die Abwärme der Müllverbrennungsanlage weiter nutzen zu wollen, insbesondere da diese nach dem Wärmeplanungsgesetz der erneuerbaren Wärme gleichzustellen und weiter ausbaufähig sei.
Herr Meier erkundigt sich nach der zukünftigen Nutzung der fossil betriebenen Fernwärmenetze in Emst und Helfe.
Herr Gehrke betont die überwiegende Versorgung in Helfe durch die Müllverbrennungsanlage. In Spitzenlastzeiten unterstütze ein mit Öl betriebenes Heizwerk den Betrieb zu 5 %. Vor dem Hintergrund der gesetzlichen Pflicht zur Dekarbonisierung bis zum Jahre 2045 hat E.ON eine Netztransformationsplanung angestoßen, um den fossilen Anteil zu substituieren. Für das erdgasbasierte Fernwärmenetz in Emst werde derzeit nach einer Lösung durch Großwärmepumpen gesucht.
Herr Szuka erklärt die Potenziale der Abwärme durch die Müllverbrennungsanlage und vergewissert sich, dass die Verwaltung im engen Austausch mit dem HEB stehe. Weiterhin hebt er die Fertigstellung der Wärmeplanung in der vorgegebenen Frist als positives Signal hervor.
Herr Köhler bestätigt, dass der HEB als Teil der erweiterten Steuerungsgruppe in ständigem Austausch mit der Verwaltung stehe.
Empfehlungsbeschluss:
Die Kommunale Wärmeplanung wird in der zuvor öffentlich ausgelegten, vorliegenden Fassung durch den Rat der Stadt Hagen beschlossen. Das Umweltamt übernimmt die Aufgaben der Fortschreibung kontinuierlich und setzt die im Wärmeplan entwickelte Strategie zur Erreichung einer künftigen treibhausgasneutralen Wärmeversorgung entsprechend der gesetzlichen Grundlagen um. Dazu ist eine frühzeitige Berücksichtigung in der Bebauungsplanung notwendig.
Abstimmungsergebnis:
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Ja |
Nein |
Enthaltung |
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CDU |
4 |
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AfD |
3 |
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SPD |
3 |
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Bündnis 90/Die Grünen |
1 |
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HAK |
1 |
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Bürger für Hohenlimburg / Die PARTEI |
1 |
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Die Linke |
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Hagen Aktiv |
1 |
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Dafür: |
14 |
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Dagegen: |
0 |
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Enthaltungen: |
0 |
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Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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972,4 kB
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2
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2,1 MB
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3
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(wie Dokument)
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2,5 MB
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4
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(wie Dokument)
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4,5 MB
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