06.05.2026 - 6.1 Sachstandbericht zur Erstellung des neuen Klima...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.1
- Sitzung:
-
Sitzung des Umweltausschusses
- Gremium:
- Umweltausschuss
- Datum:
- Mi., 06.05.2026
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 16:03
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Frau Lohoff (Gertec) stellt anhand einer Präsentation [dem Protokoll als Anlage 1 beigefügt] den Sachstand zur Erstellung des neuen Klimaschutzkonzeptes der Stadt Hagen, dessen Ziele und Inhalte sowie den Beteiligungsprozess für diverse Akteure vor.
Herr Voigt weist auf den Wortlaut des Tagesordnungspunktes bezüglich eines neuen Klimaschutzkonzeptes hin und fragt nach, ob bereits ein vorheriges existiere. Weiterhin skizziert er die bestehenden Ziele zum Erreichen der Klimaneutralität als sehr ambitioniert. Die nur schwerlich zu beeinflussende individuelle Einstellung der Bürger gegenüber einer klimabewussten Lebensweise sowie auslaufende Förderungen spielten hier entscheidende Rollen. Er fragt die Vortragende nach der bisherigen Expertise des Ingenieursbüros in der Thematik und nach konkreten Lösungsansätzen.
Frau Lohoff führt aus, dass das bisherige Klimaschutzkonzept aus 2013 stamme und mittlerweile veraltet sei. Aufgrund dessen sei 2022 beschlossen worden, ein durch Fördermittel der Nationalen Klimaschutzinitiative finanziertes, neues Konzept zu entwickeln. Die Ziele seien in der Tat schwierig zu erreichen, was man jedoch auch deutlich machen werde. Um die Bürger von einem klimabewussteren Lebensstil zu überzeugen, müssten abstrakte Argumente wie die Treibhausgasreduktion in den Hintergrund gerückt werden. Vielmehr seien bewusste Hinweise auf eine gesteigerte Lebensqualität sowie eine regionale Wertschöpfung zielführend. Das Ingenieursbüro habe bereits zahlreiche Konzepte für verschiedene Kommunen erstellt und man hoffe auch in Hagen auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.
Herr Engel merkt an, dass ein Großteil der restlichen Welt kaum an einer klimabewussten Veränderung mitwirke und erkundigt sich nach einer Einschätzung.
Frau Lohoff bekräftigt die Verantwortung aller Länder zur Erreichung der klimatischen Ziele. Jedoch zähle bereits jeder individuelle Beitrag. Weiterhin verweist sie auf konkrete positive Auswirkungen auf lokaler Ebene.
