18.03.2026 - 4.4 Vorschlag der Fraktionen CDU und SP...

Beschluss:
ohne Beschluss
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Wortprotokoll

Herr Voigt erläutert den eingebrachten Vorschlag und berichtet von Gesprächen mit dem VRR. Diese hätten ergeben, dass auch aufwändiger zu planende Haltestellen, bspw. mit Kurven, an den VRR gemeldet werden könnten. Die Verwaltung habe jedoch lediglich einfachere Kaphaltestellen angemeldet. Er möchte wissen, ob eine Liste der 120 in Rede stehenden Haltestellen der Planungsvergabe zur Verfügung gestellt werden könne.

 

Herr Bifulco sichert zu, die Liste dem Protokoll beifügen zu lassen.

 

[Anmerkung der Schriftführung:

 

Die Liste der Haltesteige ist dem Protokoll als Anlage 1 beigefügt.]

 

Herr Bifulco entgegnet, dass das derzeitige Projekt des VRR in der Form zum ersten Mal aufgelegt worden sei. Hierbei sei abgestimmt worden, zunächst einfache Standardhaltestellen, bei denen keine besonderen Rahmenbedingungen sowie Belange von Randakteuren eine Rolle spielten, zu berücksichtigen. Durch die Planungsvergabe hunderter Haltestellen im VRR-Gebiet ergebe sich automatisch eine europaweite Ausschreibung, deren Auftragsnehmer ungewiss sei. Im Zweifel habe dieser zu den individuellen Gegebenheiten und Anforderung des Hagener Stadtgebietes keine Expertise. Folglich resultiere daraus ein enormer Abstimmungsaufwand zwischen Planungsbüro und der ohnehin dünnen Personaldecke der Verkehrsplanungsabteilung. Um eine echte Entlastung aus dem Projekt des VRR zu generieren, werde man eine geringe Anzahl von einfacheren Standardhaltepunkten im Detail abstimmen sowie ausplanen lassen, um die Daten zur Grundlage für die restlichen Haltestellen zu nutzen.

 

Neben der dünnen Personalbesetzung stelle es ein grundlegendes Problem dar, erfahrene Ingenieure mit sehr guten Kenntnissen des Hagener Gebietes zu gewinnen. Die wenigen Mitarbeiter, welche dieses Profil erfüllten, wolle man nicht mit vermeidbaren Aufgaben belasten.

 

Herr Voigt fasst zusammen, dass man durch die ohnehin geplanten Bauabschnitte 6 bis 8 sowie die in Rede stehenden 120 Haltestellen eine Quote von knapp 50 % Barrierefreiheit erreichen werde. Dies könne in absehbarer Zeit realisiert werden und stelle einen nennenswerten Erfolg dar, zumal einige Haltestellen ohnehin nicht zwingend umgebaut werden müssten.

 

Herr Ludwig bedankt sich für die ausführliche Berichterstattung und hält fest, dass sich eine Beschlussfassung erübrigt habe.

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Beschluss:

 

Die Verwaltung wird beauftragt, dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) im Rahmen des bestehenden VRR-Angebots die wichtigsten und komplexesten Planungsvorhaben für barrierefreie Haltestellen auf Hagener Stadtgebiet zu übergeben. Auf diese Weise soll die Planungsverwaltung von dieser Aufgabe partiell entlastet werden, damit diese fokussierter andere prioritäre Schwerpunkte der Verkehrswegeplanung verfolgen kann.

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Abstimmungsergebnis:

 

X

 Ohne Beschlussfassung

 

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Anlagen zur Vorlage